PicoPSU und Power-Boards im Test

Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Miniaturisierung der PC-Hardware gibt es immer wieder neue Konzepte für Stromversorgungen mit geringstem Platzbedarf. Mini-Box hat mit dem hochintegrierten PicoPSU Pioniers-Arbeit geleistet, mittlerweile verfolgen aber auch verschiedene Hersteller mit Power-Boards denselben Ansatz. Im Test beschränken wir uns auf solche mit 12-Volt-DC-Eingang und untersuchen die Leistungsfähigkeit zugehöriger 12-Volt-Netzteile.


Auch wenn ATX-Netzteile in dem kompakteren TFX- oder SFX-Format immer populärer werden, sind diese Bauformen für Kleinst-Rechner immer noch zu groß. PicoPSUs und Power-Boards spielen hierbei ihre Stärken aus, wobei erstere direkt auf das Mainboard gesteckt werden und letztere einen extra Platz im Gehäuse beanspruchen. In sparsamen Systemen werden diese Netzteil-Lösungen ebenso für ihren Silent-Betrieb und ihre etwas bessere Effizienz geschätzt.

Hersteller Name Leistung Preis
Chieftec CDP-090ITX 90W 59.53€
Impactics 130 Watt Wandlerplatine 130W 87.12€
Mini-Box PicoPSU-90 90W 32.95€

Da für die folgenden PicoPSUs und Power-Boards ein separates 12-Volt-Netzteil benötigt wird, sind diese entweder direkt in einem Kit enthalten oder können einzeln erworben werden. Die Power-Boards von Impactics und Chieftec werden zusammen mit einem externen Netzteil verkauft. Das PicoPSU testen wir in Kombination mit einem 120-Watt-LEICKE-ULL-Netzteil mit 12-Volt-Ausgangsspannung (Amazon-Link). Ein 12-Volt-Powertron-AC-DC-Wandler wird als weiteres Vergleichsobjekt getestet.


Inhaltsverzeichnis

  1. PicoPSU und Power-Boards im Test
  2. Ausstattung
  3. Technik
  4. So testet PC-Max
  5. Spannungsregulation und Restwelligkeit
  6. Effizienz, PFC & sonstige Messungen
  7. Fazit

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