Test: Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard

Die Sound-Signal-Qualität der Onboard-Lösung lässt sich einfach mit Rightmarks Audio Analyzer in der Version 6.2.3 ermitteln und darstellen. Obwohl die Werte in genauen Zahlen angegeben werden, sind auch einfach zu verstehende Bezeichnungen aufgelistet. Die Gesamtbewertung wird ebenfalls mit einem einfachen Wort verdeutlicht. Außerdem ermitteln wir natürlich die Temperaturen und die Leistungsaufnahme sowie die Boot-Dauer der einzelnen Mainboards.

RightMark Audio Analyzer Zusammenfassung
Frequenzgang (von 40 Hz bis 15 kHz)+0.00, -0.00 dBAusgezeichnet
Rauschpegel-143,7 dB(A)Ausgezeichnet
Dynamikbereich133,1 dB(A)Ausgezeichnet
THD0,0001 %Ausgezeichnet
THD + Rauschen-127,7 dB(A)Ausgezeichnet
IM-Verzerrung + Rauschen0,0002 %Ausgezeichnet
Stereo-Übersprechen-142,2 dBAusgezeichnet
IM-Verzerrung bei 10 kHz0,0001 %Ausgezeichnet
GesamtwertungAusgezeichnet

Aufgrund des umfangreichen Ausbaus der Onboard-Audio-Lösung, kann selbige im Test mit durchweg exzellenten Werten glänzen. Der Audio-Analyzer fördert Ergebnisse zu Tage, die sonst nur bei vollwertigen Sound-Karten zu sehen sind. Damit bekommt der Nutzer eine absolut hochwertige Lösung ab Werk geboten, die nicht nur durch den modularen Verstärker weiter optimiert werden kann, sondern auch einen erstklassigen Klang liefert. Eine zusätzliche Sound-Karte wird somit überflüssig. 

Die Creative-Software bringt für Gamer wichtige Features wie den Scout-Modus mit sich. Damit werden gegnerische Schritte in den Vordergrund gelegt, was im Gefecht von Vorteil sein kann.

Temperaturen

Spannungswandler
Z87-DeluxeAsus
35.00 °C
47.00 °C
G1.Sniper 5Gigabyte
43.00 °C
46.00 °C
Windows Idle
Volllast
Chipsatz
Z87-DeluxeAsus
39.00 °C
45.00 °C
G1.Sniper 5Gigabyte
48.00 °C
50.00 °C
Windows Idle
Volllast

Die Temperaturen von PCH und Spannungswandlern liegen beim offenen Testaufbau ohne aktive Belüftung dank der ausladenden Kühlung in einem niedrigen bereich. 50 Grad Celsius werden zu keiner Zeit unter Volllast überschritten. Der PLX-Chip sorgt für erhöhte PCH-Temperaturen, da die dazugehörigen Alublöcke miteinander verbunden sind.

Leistungsaufnahme

Stromsparmodus
Z87-DeluxeAsus
 
87 W
453 W
G1.Sniper 5Gigabyte
 
97 W
457 W
Windows Idle
Volllast
Ohne Stromsparmaßnahmen
Z87-DeluxeAsus
 
99 W
453 W
G1.Sniper 5Gigabyte
112 W
457 W
Windows Idle
Volllast

In Sachen Strombedarf positioniert sich das G1.Sniper 5 aufgrund des PLX-Chips, des kleinen Lüfters und der Beleuchtung im Idle- sowie Lastbetrieb über dem Asus-Kontrahenten.

Boot-Dauer
G1.Sniper 5Gigabyte
14.6 s
24.4 s
Z87-DeluxeAsus
13.5 s
29.4 s
Windows-Ladebildschirm
Willkommen

Der Gigabyte-Sprössling lädt das Betriebssystem weit unter 30 Sekunden. Bis der Windows-Desktop geladen ist vergehen rund fünf Sekunden weniger als beim Asus Z87 Deluxe.

Prozessorspannung
Bios-Wert (Auto)1.081 Volt
Auslesewert CPU-Z / SoftwareWindows IdleVolllast
0.996 Volt0.996 Volt


Inhaltsverzeichnis

  1. Gigabyte G1.Sniper 5 Mainboard
  2. Spezifikationen & Lieferumfang
  3. Aufbau, Optik & Layout
  4. BIOS & Software
  5. So testet PC-Max
  6. Benchmarks: 3DMark 11 & PCMark 7
  7. Benchmarks: Anwendungen
  8. Benchmarks: Spiele
  9. Schnittstellenleistung
  10. Audioqualität & weitere Messungen
  11. Overclocking
  12. Fazit

Kommentare

Im Prinzip gibt es Abzüge beim Preis, der Stromaufnahme und dem BIOS. Dagegen punktet das G1.Sniper 5 mit einer hohen Qualität, einer enorm guten Audio-Lösung, schnellen Schnittstellen und einem Killer-Chip, der dem ein oder anderen Gamer sicherlich gefallen wird. Hinzukommt eine umfangreiche Software-Suite sowie die Anbindung der Grafikkarten. Wie du siehts überwiegen die positiven Aspekte deutlich. Warum sollte dann auf eine Empfehlung verzichtet werden? Ich denke, der Award ist gerechtfertigt ;)

geschrieben am 27.06.2013 um 14:35 Uhr

Hey,das ist keine Kritik oder so an dich gewesen,sondern nur mein reines persönliches Empfinden nach lesen deines Tests. ;)
Daraus resultierend würde ich mich für ein anderes Board entscheiden und eine Soundkarte dazu kaufen,anstatt zum Sniper 5 zu greifen.

geschrieben am 27.06.2013 um 15:15 Uhr

Das hab ich nicht als Kritik aufgefasst, wollte aber nochmal verdeutlichen, anhand welcher Kriterien wir den Award vergeben haben ;)

Deine Lösung ist klar günstiger, aber wenn ein Board mit zwei Grafikkarten (eventuell sogar im Triple-Slot-Design) genutzt wird, sind in der Regel alle Steckplätze belegt. Damit bleibt kein Platz für weitere Erweiterungskarten wie eben Sound- oder Netzwerk-Karten. Wer also SLI oder Crossfire nutzen möchte, dabei aber auf eine herausragende Sound-Qualität und Netzwerkverbindung Wert legt, ist mit der Gigabyte-Lösung gut beraten.

geschrieben am 27.06.2013 um 15:23 Uhr

Natürlich hängt es vom Einsatzgebiet ab,da stimme ich natürlich voll zu.
Das Board richtet sich ja auch nicht an den Otto-Normalnutzer.
Für einfaches SLI bzw. Crossfire gibt's sicher auch genügend andere günstigere Alternativen,wo man noch gut eine Soundkarte verbauen kann.
Über den Sinn des Killer-Chips läßt sich eh streiten.
Wer es hat oder braucht,wird sicher seinen Gefallen am Board finden und aufgrund der Ausstattung hat es sicher auch eine Empfehlung verdient.
Vielleicht sollte man diese aber unter Vorbehalt abgeben,so lange das Bios (noch) nicht überzeugt.

geschrieben am 27.06.2013 um 16:24 Uhr

Tolles Board / hoher Preis. Ich finde es echt klasse. Aber der Preis ist auch nicht von schlechten Eltern.

geschrieben am 28.06.2013 um 02:57 Uhr

Sehr schönes teures Board. Würd das direkt auf'm Schwarzmarkt verkloppen ;)
Aber ich finde der "Helikopter"-Kühler passt einfach gar nicht drauf.

Aber sehr schöner Test, leist sich gut.

geschrieben am 28.06.2013 um 20:15 Uhr

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