Phanteks Enthoo Primo Gehäuse im Test

Der Hersteller Phanteks hat vor nicht allzu langer Zeit im Bereich Luftkühlungen mit erstklassigen Produkten debütiert und erweitert das Portfolio mit dem Enthoo Primo nun erstmals um Gehäuse. Dabei möchte das Unternehmen nicht nur irgendeine Hardware-Behausung auf den Markt werfen, vielmehr sollen die Platzhirsche Corsair oder Cooler Master beispielsweise im Preis unter- und hinsichtlich der Ausstattung überboten werden. Ob Phanteks das ambitionierte Ziel erreichen kann, soll unser Test des Enthoo Primo klären.


Zur Computex 2013 hat das bis dato als Kühler-Hersteller bekannte Unternehmen Phanteks erstmals ein Gehäuse gezeigt, das laut eigenen Angaben keine Wünsche offen lässt. Maximale Kompatibilität mit Luft- sowie ausgefallenen Wasserkühlungen, ausreichend Stauraum für aktuellste High-End-Hardware sowie durchdachte Features sollen das Modell von der Konkurrenz gehörig unterscheiden. Und schon allein vom Äußeren ist ersichtlich, dass mit dem Enthoo Primo keine konventionelles Gehäuse vorliegt: Phanteks setzt großflächig auf Aluminium sowie eine beleuchtete Leiste an der rechten Seite, die dem Ableger das gewisse Etwas verleihen soll. Überdies sollen bei der Entwicklung insbesondere Kundenwünsche beachtet worden sein, weshalb das Enthoo Primo förmlich von Enthusiasten für Enthusiasten designt wurde.

Hersteller Name Preis
Phanteks Enthoo Primo 300.28€

Die restlichen Eckdaten des Primo versprechen einiges: Ganze fünf ab Werk verbaute Fans mit einem Durchmesser von 140-Millimetern, Radiatorenplätze satt, fünf 5,25-Zoll- und sechs 3,5-Zoll-Plätze sowie werksseitig vorhandene Pumpen- und Radiatoraufnahmen sind nur einige Highlights. Auf den ersten Blick kann man also von einem fast perfekten Big-Tower sprechen. Doch wie immer liegt der Teufel im Detail: Ob Phanteks mit dem Enthoo Primo alles richtig gemacht hat und wo Verbesserungen nötig sind, lest ihr auf den folgenden Seiten.


Inhaltsverzeichnis

  1. Phanteks Enthoo Primo Gehäuse im Test
  2. Ausstattung und Spezifikationen
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. So testet PC-Max
  7. Messungen und Eindrücke
  8. Fazit

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