Test: Chieftec Dragon Series DX-02B Gehäuse

Dem jüngsten Spross der beliebten Dragon-Baureihe spendiert Chieftec einen heutzutage klassischen Innenraumaufbau, bei dem das Netzteil unter anderem seinen Platz im unteren Gehäusebereich findet. Von der Vorderseite des DX-02B aus, kann der Nutzer jegliche Laufwerke im 2,5-, 3,5- sowie 5,25 Zoll-Format erreichen. Die beiden zuletzt genannten Formate werden werkzeuglos mithilfe des bewährten Schienen respektive Klemm-Systems installiert. Größere E-ATX-Hauptplatinen schluckt das DX02B wie auch mehrere High-End-Grafikkarten ohne Probleme. Letztere dürfen allerdings eine Länge von 34 Zentimetern nicht überschreiten. Eine Erweiterung des vorhandenen Raums ist aufgrund des fest verbauten Festplattenkäfigs leider nicht möglich.

Beim Kühlsystem zieht Chieftec mit dem DX-02B alle Register und stattet deshalb nahezu jegliche Lüfterplätze mit mindestens einem Rotor aus. So schaufeln die zwei mit Staubfiltern ausgestatteten LED-Ventilatoren an der Front mit 12-Zentimeter-Durchmesser Frischluft ins Gehäuse, während eines mit identischem Format am Heck sowie ein paar mit einer Größe von 200 Millimetern im Deckel die "verbrauchte Luft" aus dem Konstrukt befördern. Weitere zwei Fans kann der Nutzer am Boden respektive am Seitenteil nachrüsten. Im Gegensatz zum beliebten Vorgänger in Form des CS-601 kommt das DX-02B mit einem schwarz lackierten Innenraum daher. Allerdings wurde die schwarze Farbe nicht an allen Stellen sauber aufgetragen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Chieftec Dragon Series DX-02B Gehäuse
  2. Ausstattung und Spezifikationen
  3. Erscheinungsbild
  4. Innenaufbau
  5. Einbau der Hardware
  6. Messungen und Eindrücke
  7. Fazit

Kommentare

Ich kann mich einfach nicht mit den unzähligen Cases anfreunden, die tagtäglich auf den Markt geworfen werden und weder optisch noch in puncto Ausstattung und Features überzeugen. Auch hier: nichts Innovatives im Innenraum, Hot-Swap dürfte sowieso nur für die wenigsten - der angestrebten Käuferschicht - im Alltag genutzt wreden, und letztendlich sind dermaßen großen Gehäuselüfter im Regelfall als nachteilig zu bewerten (Flexibilität, Qualität und Lautstärke).

Wieder ein Gehäuse mehr; nichts, was richtig zu überzeugen vermag.

geschrieben am 01.02.2013 um 14:15 Uhr

In punkto Schönheit ist sich Chieftec treu geblieben.
Das Case kann bestimmt auch Eier abschrecken und wäre eine gute Requisite in Iron Sky gewesen ;)

Was mich aber besonders stört:
Wenn ich eine Gehäuse entwickle nehme ich mir entsprechend Zeit und gehe als guter Entwickler auch Nutzungsszenarien durch.
Jetzt möchte ich mal erklärt bekommen in welchem dieser Szenarien sich herausgestellt hat, dass eine "Lüftersteuerung" (menn man nen Toggleswitch so überhaupt nenen darf) am besten hinten am Gerät erreichbar ist -.-°

Was den Rest angeht, ist es wie Drachenorden schon sagt: wieder ein Statist mehr im Unbesonderheitenkabinett der Computergehäuse...

geschrieben am 01.02.2013 um 14:42 Uhr

Das Gehäuse ist schon sehr innovativ, 2 Guckloche an der Seite sowas habe ich noch nicht gesehen :)

geschrieben am 01.02.2013 um 17:33 Uhr

Ich finde das Case enttäuschend.

geschrieben am 01.02.2013 um 19:48 Uhr

Ich finde hier hat Chieftec wieder mal sauber abgeliefert. Bis jetzt wurde ich noch nie enttäuscht und ich hatte schon ein paar Chieftec Gehäuse.

geschrieben am 02.02.2013 um 00:13 Uhr

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