be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 im Test

be quiet! und Gehäuse sind Begriffe, die inzwischen gut harmonieren. Schließlich hat der Hersteller so einige empfehlenswerte Hardware-Behausungen im Portfolio. Als absolutes Spitzenmodell positioniert der Hersteller das Dark Base Pro 900, welches nun in der Rev. 2 aktuellste Features mitbringt. Welche das sind und wie sich das Gehäuse in der Praxis schlägt, klären wir im Test.


be quiet!s Spitzenmodell Dark Base 900 ist kürzlich in der zweiten Revision erschienen. Mit diesem Modell will der deutsche Hardware-Hersteller das Nonplusultra anbieten und steckt in keiner Disziplin zurück: Luftgekühlte Systeme sollen wie auch aufwendige Wakü-Setups inklusive ausladender Radiatoren und Pumpenkombinationen untergebracht werden. Hinzu kommt eine Flexbilität, die das Unternehmen beim Dark Base 900 Rev. 2 stets hervorhebt. Features wie eine Lüftersteuerung und zahlreiche Staubfilter wird man ebenfalls nicht missen müssen. Ein Gehäuse mit Allem - was der Käufer sonst noch für etwas mehr als 200 Euro erwarten kann und wird, klären wir im Test!

Lieferumfang und Details

Schon die Verpackung des Dark Base 900 Rev. 2 lässt auf ein riesiges Case schließen. Immerhin misst der Stahl-Alu-Glas-Koloss satte 243 x 586 x 577 Millimetern beim einem Gewicht von etwa 14 Kilogramm. Die schwarze Kartonage zeigt Features und Abbildungen - in gewohnter be quiet!-Aufmachung. Trotz des Gewichts kam das Gehäuse dank ausreichender Transportsicherung unbeschadet in der Redaktion an. 

Ein Blick in das lange Datenblatt verrät schon die Ambitionen be quiet!s: Das Gehäuse soll keine Wünsche offenlassen. Ob per Luft oder Wasser gekühlt wird spielt dabei keine Rolle. Ob übergroßes Mainboard oder Mini-Platine - das ist ebenfalls egal. Denn im Innenraum gibts mehr als genug Platz für fette Radiatoren mitsamt der restlichen Technik, die für den Betrieb einer Wasserkühlung notwenig ist. Lüftersteuerung? Check! Genug Platz für Datenträger? Check! LED-Beleuchtung? Check! Aufgeteilter Innenraum zum Verstecken der Kabel? Check! Die restlichen Daten zum Case finden sich in der Übersicht.

Das Zubehör-Kit zum Gehäuse fällt erwartungsgemäß äußerst umfangreich aus. Drei der insgesamt fünf 3,5-Zoll-Montageplätze für Festplatten liegen in Form von drei Käfigen im Beipack. Dazu kommen zwei LED-Leuchtstreifen, eine Pumpenhalterung, eine Halterung für einen dritten Frontlüfter, eine Abdeckung für den doppelten HDD-Schacht, sechs Klettverschlüsse und das obliagtorische Schraubenset. Achja, eine Anleitung liegt dem Gehäuse in gedruckter Form ebenfalls bei.

Herstellerbe quiet!
ModellDark Base Pro 900 Rev. 2
Gewicht14kg
FormfaktorXL-ATX, E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Datenträgerplätze (werksseitig)10x 2,5" oder 5x 3,5", 2x 5,25"
Lüfter3x 140mm
max. Radiatorenanzahl (Herstellerangabe)Rückseite: 140mm, Front: 420mm, Deckel: 420mm, Boden: 240mm
Maße243 x 586 x 577 mm (B x H x T)
sonstige FeaturesUSB-3.1-Typ-C, Quick-Charge Ladeanschluss, RGB-LED-Beleuchtung, Lüftersteuerung via Platine, Schalldämmung
CPU-Kühler (Höhe)maximal 18,5cm
Grafikkarte (Länge)maximal 47,0cm
Aktueller Preis (Stand: 07/2018) ca. 215,00 Euro

Inhaltsverzeichnis

  1. be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 im Test
  2. Erscheinungsbild
  3. Innenaufbau
  4. Praxistest
  5. Fazit

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