Test: CM Storm Havoc Gaming-Maus

Die Havoc funktioniert wie die meisten Mäuse „out of the box“, egal ob unter Windows, OSX oder Ubuntu. Es werden keine weiteren Treiber benötigt, um den Nager zu verwenden. Jedoch trifft dies nicht auf die Modifikationssoftware zu. Diese muss auf der offiziellen Herstellerseite separat heruntergeladen werden. Mit dem Programm lassen sich unter anderem die DPI-Profile bearbeiten, das Farbspiel der LEDs verändern oder die Tastenbelegung definieren. Nach der Installation des Tools wird die Firmware-Version der Peripherie überprüft und falls nötig ein Update installiert.

Der erste Tab des Tools befasst sich mit der Tastenbelegung. Es gibt zwar das ab Werk vorkonfigurierte Havoc-Profil, jedoch lassen sich bis zu drei weitere individuell einrichten. Ordnungsliebende Nutzer können im Anschluss sogar dem selbsterstellten Profil ein persönliches Icon widmen, welches eine Auflösung von maximal 42 x 42 Pixeln aufweisen darf. 

Im zweiten Reiter "Eigenschaften" kann der User die vier DPI-Stufen durch das Verschieben der Regler verändern. Präzisionsjunkys können sogar die X- und Y-Werte selbst eintragen, jedoch ist das Verschieben des Reglers wesentlich simpler. Im unteren Teil des Tabs lassen sich die LED-Farben des Nagers verändern. Neben den verschiedenen Leuchtvarianten, besteht auch die Möglichkeit, eine der sieben Farben direkt auszuwählen. Optional lässt sich die Farbe auch mit der Maustaste 8 wechseln. (siehe: Diagramm der Maustasten im ersten Tab) 

Der dritte Menüpunkt, ermöglicht das Einstellen der Makros. Dieses Feature ist für Spiele nützlich, in denen der Benutzer eine feste Abfolge von Tastenkombinationen klicken muss. 

In der vierten Schaltfläche lassen sich Spieleprofile auf das interne Speicher der Maus exportieren. Ebenfalls können Profile, welche sich im Nager befinden zurückgesendet werden. Diese Funktion sollte im Falle eines Datenverlustes den Aufwand der Neukonfiguration ersparen. Optional können Profile anderer Ersteller heruntergeladen und per Import-Funktion in die Peripherie eingespeist werden. 

Demselben Prinzip folgt auch die Makro-Bibliothek: Dort können die gespeicherten Makros auf die Maus geschoben oder später vom Nager auf den PC gesichert werden. Auch hier sind bekannte Funktionen wie Importieren und Exportieren vorhanden. 

Im letzten Tab befinden sich lediglich Kontaktinformationen sowie Angaben über die aktuelle Firm- und Software-Version. 


Inhaltsverzeichnis

  1. CM Storm Havoc Gaming-Maus
  2. Lieferumfang & Ausstattung
  3. Die CM Storm Havok im Detail
  4. Treiber & Software
  5. Bewertung & Praxistest
  6. Fazit

Kommentare

Mein ich das nur, oder hat die Maus irgendwie komische Proportionen?
Ich finde die ist viel zu hoch. Die Maus sieht so gequetscht aus.

Ansonsten würde ich zur Maus sagen: oberes Mittelfeld.

geschrieben am 10.07.2013 um 18:52 Uhr

Mein ich das nur, oder hat die Maus irgendwie komische Proportionen?
Ich finde die ist viel zu hoch. Die Maus sieht so gequetscht aus.


Finde ich auch. Sieht recht hoch aus, im Verhältnis zu Länge. Das kann bei den Fotos aber täuschen. Ansonsten gefällt mir die Maus auch recht gut. Preis ist auch völlig im Rahmen!

Was mir nur nicht gefällt ist die Gummierung für die Daumenablage und -tasten. Gummi wird mit der Zeit immer oll. Nur deswegen musste ich meinen geliebten Logitech Mouseman Wheel damals entsorgen, weil sich das Gummi aufgelöst hat...

geschrieben am 11.07.2013 um 09:12 Uhr

Wäre für mich höchstens eine Maus zum Überbrücken. Auch ich hab so meine Vorurteile, was gummierte Peripherie betrifft. Für Budget-Preis könnte man die sich ins Ersatzlager legen.

geschrieben am 15.07.2013 um 10:45 Uhr

Schöner Nager !! Ein guter mehr. Da hat man die Qual der Wahl :)

geschrieben am 03.08.2013 um 17:04 Uhr

Jo, bis auf die Klavierlackdinge ist das eine interessante Maus, muss ich ja zugeben.

geschrieben am 06.08.2013 um 23:44 Uhr

Finde ich persönlich auch ein bisschen schlecht durchdacht die Klavierlackoptik an einer Maus, denn Klavierlack sieht nur gut aus an Stellen, die man nicht benutzt, also nicht berührt etc.
An ner Maus hat das nun wirklich nix verloren, weil damit die Maus gut aussieht, muss man sie ja jedesmal aufwendig sauber machen...und ansonsten siehts einfach total schnell abgenutzt und dreckig aus. Gefällt mir nicht wirklich (langfristig gesehen). Auf den Ersten Blick ist die Maus natürlich ein Hingucker, aber wenn man eben näher über die Nutzung nachdenkt ist das schon nen Minuspunkt.

Finde die immer höherwerdenden DPI Zahlen mal ganz nebenbei eh sinnfrei. Ich arbeite immernoch auf 800 DPI mit allen Mäusen die ich besitze und komme damit immernoch super klar. Die Maus wird ja nur endlos schnell mit den hohen DPI Zahlen... und 8000 DPI? Wenn ich drüber nachdenke, das die Maus dann einfach 10 mal so schnell ist wie meine jetzige? :D Wie soll man das Ding denn benutzen? Da hilft ja selbst die Geschwindigkeitsdrosselung innerhalb von Windows nicht mehr... Aber meine Maus ist eh relativ langsam eingestellt und ich find das auch gut so...

geschrieben am 07.08.2013 um 10:13 Uhr

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