Trumps Treffen mit Kim: Verdächtige USB-Lüfter wohl ohne Gefahr

Das Gipfeltreffen von Donald Trump und Kim Jong-un wird für die beteiligten Staaten als großer Erfolg gefeiert. Doch ein ungewöhnliches Geschenk in Form eines USB-Lüfters sorgte für viele Spekulationen. Ein Sicherheitsforscher gibt nun Entwarnung.

Die beiden Landesvertreter Trump und Kim haben sich zum historischen Treffen in einem neutralen Drittstaat versammelt, nämlich Singapur. Da es dort bekanntlich sehr heiß ist, bekamen die dort anwesenden Journalisten unter anderem einen USB-Lüfter geschenkt, den man sich beispielsweise ins Notebook stecken kann. Doch schnell verbreiteten sich Gerüchte darüber, ob es sich dabei um ein Spionage-Werkzeug mit Viren beziehungsweise Schadcode handelt - sowohl die USA, als auch Nordkorea hier wurden als Drahtzieher beschuldigt.

Der Sicherheitsforscher Sergei Skorobogatov der Universität Cambridge hat einen dieser Lüfter aber näher untersucht und gibt Entwarnung: Er konnte keinerlei verdächtige Software oder ähnliches auf dem Gerät finden. Demnach sei es sehr unwahrscheinlich, dass davon eine Spionagegefahr für technische Geräte ausgeht. Zumindest bei diesem Lüfter handelt es sich also tatsächlich nur eine nette Geste und nicht um einen digitalen Angriffsversuch von Trump oder Kim.

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Karim Ammour

Datum:
06.07.2018 | 14:29 Uhr
Rubrik:
Weltgeschehen
Quelle:
ZDNet
Tags:
Gifpel Kim Lüfter Singapur Spionage Treffen Trump usb

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