Hacker missbrauchen Regierungs-Websites um Kryptowährungen zu schürfen

 

Bitcoins konnten vor über 6 Jahren im Minutentakt per „Mining“ gewonnen werden. Doch neben dem Wert stieg auch die Schwierigkeit explosiv an, die digitalen Münzen herzustellen. Dadurch nutzen Hacker immer öfters die Rechenleistung Unwissender aus. Laut jüngsten Berichten wurden sogar erst kürzlich über 4200 Seiten dazu missbraucht - darunter auch viele staatliche Portale.

Hiveminig ist die Lösung für all jene Hacker, welche sich keine Bitcoin-Server leisten können. Das Konzept ist simpel: populäre Seiten werden durch lückenhafte Plugins mit einem Java-Code infiziert. Das „Script“ nutzt die Rechenleistung des Besuchers aus, um die Kryptowährung zu schürfen, wodurch natürlich der Computer des Besuchers belastet wird. Wie groß das vermeidliche Potential ist, zeigt jedoch der jüngste Bericht aus den Staaten. Denn über 4200 Webseiten wurden über „Texthelps“ Browser-Assistent modifiziert und zum Minen missbraucht.

Zu den 4200 Opfern zählen sogar Regierungs-Portale wie die offizielle Seite der amerikanischen Justiz oder die der britischen Gesundheitsbehörde. Der Exploit wurde wohl stundenlang nicht bemerkt, bis die Betreiber des Browser-Assistenten der Vielzahl von Meldungen nachgingen. Während Texthelps Lücke nun geschlossen wird, fällt das Licht auf ein größeres Problem. Denn Hivemining-Operationen können erst dann verhindert werden, wenn sämtliche Plugins resistent gegen Exploits sind.

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