Französisches Gericht stoppt Milliarden-Strafe gegen Google

In dem langanhaltenden Rechtsstreit mit der französischen Regierung hat ein Gericht Google Recht gegeben: Die mehr als eine Milliarde Euro an Steuernachzahlungen muss der Suchmaschinenkonzern nicht entrichten.

Nach jahrelangem Streit um eine Steuernachzahlung kann Google jetzt aufatmen. Das Verwaltungsgericht Paris hat entschieden, dass die rund 1,2 Milliarden Euro an ausgebliebenen Steuern nicht nachgezahlt werden müssen. Diese hatten französische Steuerfahnder gefordert, da der Konzern nach deren Ansicht den Betrag in einem Zeitraum über mehrere Jahre nicht gezahlt hatte.

Wichtig für den Entscheid des Gerichts war die Tatsache, dass sich die Google-Zentrale in Irland befindet und somit nicht einfach so in Frankreich besteuert werden darf. In anderen Ländern hatte Google jedoch weniger Glück: So musste man in England bereits rund 150 Millionen Euro nachzahlen, in Italien knapp 300 Millionen und beim Streit mit der EU bekam man zuletzt sogar eine Strafe von über zwei Milliarden Euro aufgebrummt.

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Karim Ammour

Datum:
13.07.2017 | 11:53 Uhr
Rubrik:
Weltgeschehen
Quelle:
Bloomberg
Tags:
EU Euro frankreich Gericht Google Nachzahlung Steuer Streit

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