Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF planen für 2012 eine eigene Online-Videoplattform zur kommerziellen Verbreitung deutscher Fernsehinhalte. Das Projekt soll Millionen verschlingen und wird unter dem Namen "Germany's Gold" entwickelt.
Die Runfunkanstalten von Bund und Ländern, namentlich ARD und ZDF sind nicht gerade für ihren jugendlichen Unternehmergeist bekannt. Und so wurde ihnen auch lange Zeit vorgewurfen, zu konservativ mit dem neuen Medium Internet umzugehen. Inzwischen verfügen beide Sender über eine ansehnliche Mediathek, in der man aktuelle Inhalte auch einige Tage nach der Ausstrahlung online betrachten kann. Jedoch nur Nachrichten und Magazine, keine Spielfilme und Unterhaltungsshows. Diese Tatsache möchten die Sender nun anscheinend ändern.
Die Financial Times berichtet, und zitiert dabei den Intendant des ZDF, Markus Schächter, dass die beiden Sender eine gemeinsame, kommerzielle Plattform zur Verbreitung ebenjener Inhalte plant. In dem Portal sollen deutsche Fernsehproduktionen aus den vergangenen 60 Jahren abrufbar sein. Dazu arbeiten die Sender mit großen Rechteinhabern und Medienfirmen aus Deutschland zusammen. Im Gegensatz zu den bisherigen Angeboten der Sender soll die neue Plattform aber nicht kostenlos zugänglich sein, sondern durch Werbung oder eine Nutzungsgebühr finanziert werden.

Das Projekt soll anegblich 2012 online gehen, und wird unter dem Titel "Germany's Gold" entwickelt. Die Kosten für das Unterfangen gehen in die Millionen. Angeblich ist man auch offen für weitere Kooperationspartner bei dem Projekt, etwa Privatsender.
Gute Chancen könnte das Projekt haben, weil viele große Video-on-Demand-Dienste in Deutschland bisher nicht verfügbar sind. Ein gewisser Bedarf ist also sicherlich vorhanden. Fraglich ist allerdings, ob die Inhalte von ARD und ZDF das Internet-Publikum überhaupt interessieren. Immerhin erreicht man über das Internet weiterhin eine jüngere Kundschaft als über die Fernsehbildschirme.
Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...