Erneut sorgt das Hacker-Kartell für Schlagzeilen: Mitglieder der internationalen Vereinigung „Anonymous“ drohen dem US-Justizministerium mit der Veröffentlichung geheimer Dokumente. Anlass dazu soll der Selbstmord des 26 jährigen Computer-Genies Aaron Swartz sein. Angeblich soll der kommende Prozess, welcher mit einer exorbitanten Strafe enden würde, den jungen IT-Spezialisten zum Selbstmord gedrängt haben. Zeitweise setzte die Hackergruppe ihre Ankündigung in die Tat um.
Die Gruppe, welche durch ihre Angriffe auf die wohl größten Sicherheits-Bollwerke bekannt geworden sind, kündigten erneut eine Operation an. Das Ziel des Vorhabens ist, das US-Justizministerium anzugreifen, das für den Selbstmord des Computer-Genius Aaron Swartz von Mitgliedern des Hacker-Kartells verantwortlich gemacht wird. Diese Ankündigung wurde bereits zum Teil erfüllt, denn laut dem TV-Sender CNN seien die Hacker am Samstag in die Website der "U.S. Sentencing Comission“ der Justizbehörde eingedrungen. Die Seite war daher nicht aufrufbar.
Der Inhalt der Onlinepräsenz wurde durch die Worte „eine rote Linie wurde überschritten“ ersetzt. Ein weiterer Anlass seien die überzogenen Strafen gegen Hacker. Denn der verstorbene Internet-Aktivist Aaron Swartz sollte im kommenden Prozess eine Haftstrafe von 35 Jahren erteilt bekommen und müsste außerdem eine Summe in Millionenhöhe abbezahlen. Dieser Person wurde vorgeworfen, aus kommerziellen Datenbanken im großen Stil Daten heruntergeladen und anschließend im Internet illegal veröffentlicht zu haben.
Was haltet Ihr davon? Sind die Strafen tatsächlich zu hoch oder betrachtet ihr die Anonymous-Gruppe als Cyberterroristen, die nur für Unheil sorgen?


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