Reduziert: HP TouchPad für 99 Euro (Update 5: vermeintlich letzte Chance)

Nachdem Hewlett-Packard beschlossen hat, sich von der mobilen Sparte ebenso wie von dem PC-Sektor zu lösen, senkt der Hersteller die Preise für die entsprechenden Produkte drastisch. Das HP TouchPad, welches noch nicht allzu lange Zeit auf dem Markt ist, gibt es jetzt für nur 99 Euro. Die Tablets sind zu diesem Spottpreis in den USA schon fast ausverkauft, hierzulande sind die Server völlig überlastet. 

Das webOS-basierte TouchPad könnte durch den drastisch reduzierten Preis und dem damit verbundenen Ansturm auf das Gerät zu einem der meistverkauften Tablets werden. Das Produkt galt als eine sehr vielversprechende Alternative zu den Geräten von Google und Apple, gerade wegen des innovativen Betriebssystems, welches jetzt leider nicht mehr weiterentwickelt wird. Derzeit geistern aber Gerüchte in der Szene herum, wonach möglicherweise schon bald Android auf dem Gerät laufen könnte. 

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Das HP TouchPad lässt sich für diesen Preis in Deutschland bisher nur über den HP-eigenen Server beziehen. Dieser scheint dem Ansturm derzeit allerdings nicht gewachsen und ist stark überlastet. 

Update (23.08.2011)

Das Chaos war gestern kaum zu übertreffen. Wir versuchten an diversen Stellen Informationen zur Verfügbarkeit der TouchPads zu ergattern, bekamen aber entweder gar keine oder eine falsche Auskunft. Wir telefonierten mit diversen Elektro-Märkten und fuhren diese ab - ohne Erfolg. Auch über die zahlreichen Internet-Anbieter - allen voran der HP-Shop - war es unmöglich, ein Tablet zu erwerben.

Was HP gestern demonstrierte, war ein Scheitern der Kommunikation innerhalb eines der größten IT-Unternehmen. Von den Pressestellen hin zu den Verkäufern und schließlich auch zu den Konsumenten. Wer ein TouchPad für 99 Euro erstehen konnte, hat wohl hauptsächlich Glück gehabt. Allen Schnäppchenjägern, die noch heute auf ein günstiges Tablet hoffen, sei von der stressigen Suche abgeraten - heute dürfte es wohl noch schwieriger werden, sein Geld in günstige webOS-Geräte umzuwandeln.

Update 2 (29.08.2011)

Ab Donnerstag wird es möglich sein, über eine eigens eingerichtete Website die Erstattung der Preisdifferenz für das HP TouchPad zu beantragen. Sofern das Gerät also für den ursprünglichen Preis gekauft wurde, wird HP die Differenz zum Ausverkaufs-Preis vollständig erstatten. Dafür wird allerdings die Seriennummer des Geräts, eine elektronische Kopie der Rechnung und die Kontodaten zur Erstattung des Betrags benötigt. 

Update 3 (31.08.2011)

Die Nachfrage reguliert das Angebot - und umgekehrt. Dieses einfache Prinzip sollte jedem aus seiner Schulzeit noch bekannt sein. Offenbar hat auch Hewlett-Packard aufgepasst, denn der Hersteller will laut einem Blogbeitrag eine neue Produktionsrunde für das TouchPad starten, um den derzeit wohl sehr hohen Bedarf zu decken. Ganz nebensächlich teilte Todd Bradley, Leiter von HPs Personal Systems Group, gegenüber Reuters mit, dass das TouchPad unter Umständen sogar wiederbelebt werden könnte. Das Tablet Computing sei laut Bradley ein relevantes Markt-Segment. Im Ansatz riecht die ganze Geschichte schon nach dem großen Marketing-Gag - einem erfolgreichen, wohlgemerkt. 

Update 4 (19.09.2011)

Wie aus einem von TechCrunch veröffentlichten Dokument hervorgeht, wird es für Mitarbeiter von Hewlett-Packard am 28. September möglich sein, die letzten erhältlichen TouchPads zu ergattern. Die Geräte stammen vermutlich vorwiegend aus Rückläufen und werden die letzten sein, die direkt zum einmaligen Ausverkaufspreis bezogen werden können  - die letzte Produktionswelle wird dann auch alle bisher nicht erfüllten Kaufverträge abschließen und damit das Thema TouchPad zu einem Abschluss bringen. 

Update 5 (08.12.2011)

Eine vermeintlich letzte Chance wird es noch geben, sich ein HP TouchPad für den begehrten rabattierten Preis von knapp 100 Euro zu ergattern. Es dürfte allerdings keinesfalls leichter werden, als schon in der Vergangenheit bei Verlosungen oder der offiziellen Verkaufsaktion von Hewlett-Packard. Bei dem erneuten Verkauf der TouchPads handelt es sich laut TechCrunch ausschließlich um "refurbished" Geräte, also vom Hersteller generalüberholt und geprüft.

Am 11. Dezember soll es so weit sein - zu erwerben gibt es die Geräte über den eBay-Store von Hewlett-Packard. Wohlgemerkt findet der Verkauf aber über das amerikanische eBay statt. Da HP nicht direkt nach Deutschland verschickt, müsste man sich für den Versand etwas überlegen. Das Angebot soll ab 18 Uhr online sein - die Geräte dürften aber erneut innerhalb weniger Minuten ausverkauft sein.

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