Am gestrigen Abend hielt Google die hauseigene I/O-Konferenz ab und stellte einige neue Technologien und Produkte sowie eine kommende Android-Version vor. Unter der gezeigten Hardware befand sich auch das Nexus 7. Bereits im Vorfeld gab es zahlreiche Spekulationen zum 7-Zoll-Tablet, die Google zum Event bestätigte.
Im Rahmen der Google-I/O-Konferenz stellte das Unternehmen das erste eigene Tablet vor, welches zusammen mit Asus entwickelt wurde. Die genannten Spezifikationen des Nexus 7 stimmen im Großen und Ganzen mit den vorangegangenen Gerüchten überein: Somit sorgt ein Tegra-3-SoC samt einem Gigabyte Arbeitsspeicher für die nötige Rechenleistung selbst beim Spielen. Das IPS-Display löst in 1.280 x 800 Pixeln auf und biete satte Farben und hohe Schärfewerte.
Die kabellose Konnektivität wird über WiFi, GPS, Bluetooth und NFC sichergestellt. Eine Micro-USB-Schnittstelle ist ebenfalls mit an Bord. Für die Video-Telefonie steht eine 1,2-Megapixel-Kamera an der Bildschirmseite zur Verfügung.
Die nötige Betriebsenergie liefert ein starker Akku mit 4.325 mAh. Damit soll das Nexus 7 bei der Wiedergabe von Video bis zu neun Stunden durchhalten. Die Stand-By-Dauer beziffert Google mit 300 Stunden. Beim Betriebssystem setzt das Unternehmen auf Android 4.1 alias "Jelly Bean". Dafür wird Google Play mit vielen passenden Inhalten frisch ausgestattet.
Das sieben Zoll große Tablet misst 198,5 × 120 × 10,45 Millimeter und wiegt lediglich 340 Gramm. Aktuell ist das Nexus 7 lediglich in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien verfügbar. In anderen Ländern wird das Tablet in Kürze ebenfalls erhältlich sein. Genauer gesagt, sollten das Modell ab Mitte Juli in den Läden stehen. Der Preis ist mit 199 US-Dollar angegeben und gilt für die Version mit acht Gigabyte internem Speicher. Die 16-Gigabyte Variante kostet zusätzliche 50 US-Dollar.
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Tablets aus dem Hause Asus sind unter anderem bei Amazon erhältlich.
Update (19.07.2012)
Offenbar gibt es mit dem kürzlich vorgestellten Nexus 7 einige Probleme. Nicht nur die Qualität lässt bei manchen ausgelieferten Geräten zu wünschen übrig, auch der Start in Großbritannien ist teilweise schiefgelaufen. So führte dort vor allem der Auslieferungstermin zu einiger Verwirrung, weil Google sich mit diversen Händler nicht auf einen Termin einigen konnte und einige Geräte daher schon früher ausgeliefert wurden - natürlich sehr zum Frust der Besteller, die ihr Nexus 7 noch nicht in den Händen halten durften.
Wie die Kollegen von The Verge berichten, kam es in einigen Fällen außerdem zu einer Lösung des Displays vom eigentlichen Gerät. Ersten Berichten zufolge tritt das Problem auf, weil einige Schrauben im Inneren des Gerätes nicht richtig festgezogen sind - demnach lässt es sich beheben, indem man das Gehäuse erst öffnet, anschließend die betreffenden Schrauben überprüft und gegebenenfalls festzieht. Jedoch wird dabei sicherlich die Gewährleistung verfallen.
Bis zum Deutschland-Start im September sollten die Kinderkrankheiten aber hoffentlich behoben sein.






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