Mit dabei: Acer Iconia Tab W510 und W700 abgefilmt

Acer zeigte bereits auf der IFA 2012 die beiden neuen Tablet-Kreationen mit Windows 8 in Form des Iconia W510 und W700. Die zwei hybrid-Modelle unterscheiden sich jedoch nicht nur in Form und Größe, sonder auch im Einsatzbereich. Wurde das W510 eher für den mobilen Einsatz konzipiert, richtet sich das W700 an Anwender, die das Tablet stationär betreiben möchten.

Acer lud uns in ein kleines Lokal in Hamburg ein, um die finalen Versionen der beiden Windows-8-Tablets vorzustellen. Zum Einen war das Iconia W510 zu sehen, das dank Dock als vollwertiges Notebook genutzt werden kann. Dementsprechend eignet sich das kleinere der beiden Modelle für den mobilen Einsatz. Doch durch die Bauweise des Docks, kann das W510 nicht nur als Tablet oder Notebook, sondern auch als Präsentationsfläche genutzt werden:

In allen Versionen des W510 arbeitet ein Intel Atom Z2760 mit 1,50 Gigahertz Takt, dem zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und die GMA-3650-Grafikeinheit zur Seite stehen. Je nach Version ist das Tablet mit 32 oder 64 Gigabyte internem Speicher ausgestattet. Das 10,1 Zoll große HD-Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln auf. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 2- und 8-Megapixelkamera. Mit letzterer kann der Nutzer Full-HD-Videos aufzeichnen. Der 3540-mAh-Akku kann das Tablet bis zu 9 Stunden mit Strom versorgen. Das Dock steigert die Laufzeit auf bis zu 18 Stunden. Das Gewicht des W510 liegt bei 580 und 1.260 Gramm mit Dock. Außerdem implementiert Acer diverse Sensoren, Bluetooth, WiFi, einen Micro-HDMI-Anschluss, einen Micro-USB-2.0-Port und liefert ein umfassendes Software-Paket mit. 

Leistungsstärker geht es beim Acer Iconia W700 zu: Der Hersteller verbaut je nach Modell einen performanten Core-i-Prozessor von Intel. Beide Modell sind Zweikerner, die vier Threads bearbeiten können. Deren Takt liegt bei 1,40 oder 1,70 Gigahertz. Aufgrund der CPU-Wahl, kann das Iconia W700 mit der Intel HD-3000- oder HD-4000-GPU aufwarten. Vier Gigabyte RAM sind bei beiden Versionen verbaut. Intern sieht Acer entweder 64 oder 128 Gigabyte Speicher vor. Aufgrund der Masse an RAM, intstalliert der Hersteller Windows 8 in der 64-Bit-Version.

Das 11,6 Zoll große Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und kann daher Full-HD-Inhalte nativ wiedergeben. Die hohe Leuchtstärke des Panels wird nur noch von der sehr guten Blickwinkelstabilität übertroffen. Für Videoaufnahmen implementiert das Unternehmen eine HD- und eine 5-MP-Kamera. Bluetooth, WiFi, ein Micro-HDMI- und USB-3.0-Port gehören ebenfalls zur Ausstattung. Auch die gewohnt nützlichen Sensoren fehlen an der Tablet-Neuheit keinesfalls. Ein vergleichsweise hochwertiges Audio-System sorgt für eine angenehme Sound-Wiedergabe.

Trotz der hohen Performance und der gebotenen Features muss sich der Käufer nicht mit niedrigen Geräte-Laufzeiten abfinden: Dank eines 4.850-mAh-Akkus läuft das Iconia W700 bis zu 8 Stunden, ohne an die Steckdose zu müssen. Neben einem umfangreichen Softwarepaket, fällt auch der Lieferumfang recht üppig aus. Zu einer Dockingstation ohne Akku, gesellt sich eine Bluetooth-Tastatur, eine hochwertige Tasche und ein Micro-HDMI-zu-VGA-Adapter. Erstere macht das Iconia W700 zu einer mobilen Workstation, die sich schnell und an jedem beliebigen Ort mitsamt der Tastatur zu einem kleinen stationären Büro aufstellen lässt.

Obwohl die Hardware sehr ansprechend ausfällt und das Gehäuse aus einer Alu-Magnesium-Legierung recht schwer ist, wiegt das Iconia W700 nur 950 Gramm. Das Case wurde nicht nur hochwertig ausgeformt, sondern dient auch als unterstützendes Element der Kühlung. Damit dreht der verbaute Lüfter nur in den seltensten Fällen an. Im Betrieb ist die aktive Wärmeableitung kaum wahrnehmbar.

Beide Iconia-Modelle sind bereits auf dem Markt zu finden. Beispielsweise listet Amazon das W510 bereits für 499 Euro in der 32-Gigabyte Variante. Das 64-Gigabyte-Modell kostet hingegen 599 Euro. Etwas teuer sind die Iconia-W700-Modelle: 699 Euro muss der potenzielle Käufer für den "schwächeren" Ableger hinblättern. Dafür bekommt selbiger jedoch einen Core i3-2365M mit 1,40 Gigahertz und einen 64-Gigabyte-SSD. Das Iconia W700-53314G12as kann mit einem Core i5-3317U, der mit 1,70 Gigahertz taktet, und einer 128-Gigabyte-speicherkapazität aufwarten. Dafür muss der Interessierte jedoch  899 Euro auf den Tisch legen.

Kommentare

Wow also das kleine W700 ist für mich definitiv eine überlegung wert! Hab jetzt den artikel nur mitm handy gelesen, die videos konnt ich daher leider nicht sehen. Werde ich mir aber gleich zu gemüte führen wenn ich am pc bin ;)
Da kann das surface pro preislich vermutlich nicht mithalten...

geschrieben am 17.12.2012 um 13:45 Uhr

Letztens das Surface, was mich ins Grübeln brachte, nun das. Dann muss ich wohl erstmal Weihnachten abwarten und nachher in Ruhe das Video schauen, wenn der Rechner wieder richtig läuft.. die Northcon hat spuren hinterlassen :

geschrieben am 17.12.2012 um 13:54 Uhr

Also das W510 gefällt mir auf den ersten Blick ziemlich gut. Richtig gut für die Uni und Co...

geschrieben am 17.12.2012 um 15:14 Uhr

Ja, das W510 ist wirklich eine Überlegung wert. Zum Arbeiten sehr angenehm und nicht zu klein. Für 499 Euro dann auch noch recht günstig.

Aber erstmal schauen, wie viele Banknoten der Weihnachtsmann bringt^^

geschrieben am 17.12.2012 um 15:23 Uhr

Ein Richtiger Arbeitstest wäre jetzt noch das wo man sagen könnte , jo das W510 ist was.
Also los Holger, sei Artig dann bekommste auch von Santa ein paar Banknoten überreicht^^

geschrieben am 18.12.2012 um 07:51 Uhr

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