HTC: VR-Zukunft liegt in Stand-Alone-Headsets

Auf dem Mobile World Congress in Asien hat sich HTCs Chef der chinesischen Niederlassung zur Entwicklung des VR-Marketes geäußert. Er ist sich sicher, dass die Zukunft der Branche auf Headsets liegen wird, die keine zusätzliche Hardware zum Betrieb benötigen.

VR Brillen wie die HTC Vive oder Oculus Rift erfreuen sich zwar immer größerer Beliebtheit, doch von einem Riesen-Boom kann man hier sicherlich noch nicht sprechen. Laut Alvin Wang Graylin, dem chinesischen Geschäftsführer von HTC, hat der VR-Markt zum Release der Vive und Rift einen übertriebenen Hype erfahren. Deshalb kam es im darauffolgenden Jahr 2017 nicht zum erhofften Erfolg, obwohl das Interesse an den Brillen durchaus vorhanden ist. Das größte Problem sei jedoch die hohe Hürde, da man für den Betrieb eines entsprechenden Geräts einen starken Rechner benötigt, der oft weitaus mehr als die Brille selbst kostet. Hinzu kommt dann noch das Anschließen und Konfigurieren der beteiligten Komponenten, was für Laien womöglich Probleme verursacht.

Graylin ist sich aus diesem Grund ziemlich sicher, dass die Zukunft von eigenständigen VR-Modellen bestimmt wird, die komplett ohne zusätzliche Hardware auskommen. Sie bietem dem Besitzer deutlich mehr Freiheiten und erlauben es, jederzeit "innerhalb weniger Sekunden in eine neue Welt einzutauchen". Ein solches Modell stellt auch die HTC Vive Focus dar, die bisher aber nur in China erhältlich ist.

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Karim Ammour

Datum:
11.07.2018 | 09:49 Uhr
Rubrik:
Software Weltgeschehen
Quelle:
UploadVR
Tags:
Boom China Headset HTC Reality Rift Virtual Vive VR

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