Google will mehr Apps für sein VR-Geschäft

Obwohl der erwartete Boom der virtuellen Realität ausblieb, können sich bisher einige Hersteller auf dem Markt behaupten. Nun möchte Softwareriese Google ebenfalls in dieses potenziell lukrative Geschäft einsteigen und kündigt Daydream View VR samt großer Auswahl an Applikationen an.

Google hat jetzt angekündigt, dass Entwickler ihre Apps auf der Daydream-Plattform veröffentlichen dürfen. Daydream ist Googles Antwort auf Samsungs Gear VR. Der Softwaregigant möchte ein erschwingliches Headset auf den Markt bringen, welches sich qualitativ und ausstattungsmäßig zwischen dem hauseigenen „Cardboard“ und der Oculus Rift ansiedelt. Außerdem wird der Playstore erweitert und es wird VR Apps, Spiele und mehr geben. Zuletzt genannte werden auch auf allen Daydream- kompatiblen Geräten verfügbar sein.


Ein Nachteil von Daydream ist aber die Notwendigkeit eines Smartphones zum Betrieb, wie es auch bei Cardboard der Fall ist. Momentan gibt es jedoch nur drei Geräte auf dem Markt, welche diese Plattform offiziell unterstützen. Unter anderem wurde konkret das Asus Zenphone genannt, aber vorerst bleiben Smartphones, welche Daydream unterstützen, sehr rar.

Doch selbst wenn man ein solches Smartphone sein Eigen nennen darf, bedeutet das nicht zwangsweise die kompromisslose Glückseligkeit. Bislang ist die Auswahl im Softwarekatalog noch sehr begrenzt. Dort will Google allerdings als nächstes ansetzen und verspricht, dass jede Software, welche die Qualitätskriterien für Daydream erfüllt, auch umgehend grünes Licht für die VR-Kategorie bekommt. Mit einem Listenpreis von 49 US-Dollar (vorher 79 US-Dollar) ist Daydream VR wirklich sehr günstig. Potenzial hat das Ganze, es bleibt also spannend, was Google in Zukunft daraus macht und ob die Entwickler auch auf den Zug aufspringen werden.

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