Wie Blätter die Akkutechnik revolutionieren könnten

Die Verbesserung der Akkutechnik ist seit Anbeginn der Smartphone-Ära wichtiger denn je. Einige Hersteller zeigten bereits diverse Verbesserungen, ein Durchbruch blieb jedoch bislang aus. Ein internationales Team aus Wissenschaftlern könnte dies ändern. Denn diese versuchen den biologischen Prozess der Blattader zu imitieren, durch denen die Kapazität um das 25fache ansteigen könnte.

Wer kennt es nicht: sobald das Smartphone aus der Steckdose entfernt wird, beginnt ein Rennen um die Zeit. Schafft es das Gerät den Tag mit WhatsApp, Facebook und Co. zu überleben oder muss die Steckdose frühzeitig aufgesucht werden? Umso verständlicher ist es, dass die Weiterentwicklung von Batterien wichtiger denn je geworden ist. Auch wenn diverse Hersteller Verbesserungen hervorbringen konnten, lässt der wahre Durchbruch noch auf sich warten.

Das Warten könnte jedoch schon bald ein Ende haben. Denn laut jüngsten Meldungen konnte ein internationales Wissenschaftler-Team einen der komplexesten biologischen Prozesse imitieren. Die Quelle spricht von der Nachahmung der Blattader. Der Zusammenschluss nutzte einen auf Evaporation basierenden Prozess um Zinkoxyd-Nanopartikel in ein Netzwerk von unterschiedlich großen Poren zu verwandeln. Diese werden - getreu dem Naturoriginal - den möglichst größten Transfer erbringen aber dabei den Energieverbrauch minimieren. Das Resultat spricht für sich: Akku-Kapazitäten könnten um das 25fache ansteigen und dabei sogar eine schnellere Ladegeschwindigkeit vorweisen. Auch eine verbesserte Langlebigkeit soll dadurch geboten werden. Wann das Projekt jedoch in ein massentaugliches Produkt gefasst werden kann, ist jedoch noch unklar.

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