Tambour Horizon von Louis Vuitton: Android-Smartwatch als Luxusgut ab 2.490 US-Dollar

Smartwatches gehören zum Bild eines technikinteressierten Nutzers - auch wenn selbige weiterhin ein Nischendasein fristen. Oft sind die 200 bis 300 Euro oft zuviel und das gebotene zu wenig, als dass sich der Normalverbraucher entsprechendes Gadget gönnt. Auch wenn Standard-Technik zum Einsatz kommt: Louis Vuitton schlägt dem Fass den Boden aus und verlangt Preise ab 2.490 US-Dollar für die erste eigene Smartwatch.

Smartwatches sind nüchtern betrachtet weiterhin Gadgets, für die die meisten Nutzer nicht bereit sind mehrere hundert Euro in die Hand zu nehmen. Wer allerdings das nötige Kleingeld hat und auf das Uhrwerk am Handgelenk als Statussymbol nicht verzichten - aber am Puls der Zeit sein möchte, kauft sich eine Luxus-Smartwatch wie beispielsweise die neue Tambour Horizon von Luis Vuitton. Der Luxusartikelhersteller bringt nun die erste eigene smarte Uhr auf den Markt und vertraut dabei auf das Android Wear-Ökosystem. Selbstverständlich kommt die aktuellste Version 2.0 zum Einsatz.

Große Sprünge dürften interessierte mit dem nötigen Kleingeld allerdings in Sachen Technik nicht erwarten. Unter der Haube setzt Luis Vuitton auf Standardkost: Die Bildausgabe erfolgt über ein 1,2 Zoll großes, rundes AMOLED-Display - die Auflösung beträgt 390x390 Pixel. Der Akku ist mit 300 mAh durchschnittlich bemessen, der nicht näher genannte SoC wird von 4 Gigabyte Massenspeicher und 512MB Arbeitsspeicher flankiert. Weitere Hardware-Features wie einen Pulsmesser kann die Luxus-Smartwatch nicht aufweisen. Laut Hersteller kann die Uhr Wassertiefen von bis zu 30 Metern ohne Schäden ab. Geladen wird das Gadget über eine magnetische Ladeschale - der Akku soll laut Hersteller bei "gewöhnlicher Nutzung" bis zu 22 Stunden halten. 

Bis hierhin gibt es also keine großen Abgrenzungen zu bekannten, weitaus preiswerteren Smartwatches. Vielmehr möchte Luis Vuitton mit einem edel anmutenden Gehäuse, verschiedene luxuriöse Armbänder und exklusiven Apps überzeugen. Beispielsweise hilft die App City Guide den Nutzer sich in einer fremnden Stadt zurechtzufinden - eine weitere Applikation erinnert daran das richtige Gate zur richtigen Zeit im Flughafen zu erwischen. Los gehts ab etwa 2.500 US-Dollar. Der Kompromisslose wird für das Topmodell der Tmbour Horizon sogar 2.900 US-Dollar (ohne Steuern) los.

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