Samsung Bixby: Samsung hat Probleme mit dem Datensammeln - deshalb kommt der Dienst verspätet

Bixby könnte als Schnellschuss von Samsung bezeichnet werden. Schließlich war der vielversprechende KI-Assistent durchaus heiß erwartet und vom Hersteller ordentlich beworben worden, um zum Release der aktuellen Flaggschiffe dann durch die Bank weg nicht offiziell mit vollem Funktionsumfang verfügbar sein. Nun bahnt sich ein weiteres Dilemma an, das auf die Probleme mit dem Datensammeln zurückzuführen ist.

Samsung Bixby hat ein Datensammel-Problem: So oder so ähnlich überspitzt formuliert könnte man den eigenen KI-Assistenten des südkoreanischen Elektronik-Riesen bezeichnen. Nun ist der offizielle Release der englischsprachigen Version verschoben worden. Im Prinzip ist Bixby bereits nutzbar, allerdings ohne das Key-Feature. Samsungs Bixby ist bereits in der Heimatsprache verfügbar, Englisch und Chinesisch wurden damals zum Release für den Mai, respektive Juni in Aussicht gestellt. Bis jetzt ist davon nichts zu sehen - den Grund gibt Samsung gleich selbst mit an. Die Entwicklung von Bixby für andere Sprachen nimmt mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich angenommen, da sich das Sammeln von nützlichen Daten hierfür als schwieirig herausstellt. 

Technologie, bei der eine künstliche Intelligenz nicht nur mit Daten umgeht sondern auch Neues lernen muss basiert im Grunde auf die Anhäufung von den dafür benötigten Ressourcen: Daten - und davon sehr viele. Samsung ist später als beispielsweise Apple, Google oder Amazon auf den entsprechenden Zug gesprungen, dafür kommen die damit verbundenen Probleme ans Tageslicht. Alles in Allem arbeitet Samsung mit seinem Entwickler-Team mit Hochdruck an der Realisierung von Bixby für weitere Sprachen, allen voran Englisch und Chinesisch. Erst dann ist eine flächendeckende Nutzung samt entsprechend präziser und zuverlässiger Antworten durch den KI-Dienst möglich. Aktuell gibt es bezüglich Bixby aus den Staaten von den Beta-Nutzern gemischte Reaktionen, bei denen oftmals Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden. An der Natur von Big-Data und Deep-Learning liegt es, womit das Problem nun klar sein dürfte. Wer Bixby nutzt, trägt also einen Teil dazu bei, den Dienst Stück für Stück voranzutreiben. Aktuell ist Googles Assistant Markführer mit einem Anteil von 23,3 Prozent, gleich danach reiht sich Samsung mit Bixby ein (14,5 Prozent) - dann  kommt erst Apple mit Siri und einem Anteil von 13,1 Prozent.

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