Mozilla zeigt zwei Smartphones für das hauseigene Firefox OS

Mozillas Projekt Firefox OS, schlägt immer größere Wellen. Der Softwarehersteller hat vor geraumer Zeit ein hauseigenes Smartphone-Betriebssystem angekündigt, zu dem das Unternehmen nun zwei dafür angepasste Geräte enthüllt. Selbige sind allerdings vorerst für Web-(App)-Entwickler vorgesehen, weshalb die neuen Ableger unter der Bezeichnung "Developer Preview Phones" gehandelt werden. Im Februar sollen Mozillas Mobiltelefone für einen geschlossenen Kreis verfügbar sein. 

Zum Start des eigens entwickelten Mobil-OS hat Mozilla zwei Geräte am Start. Eines davon hört auf den Namen "Keon" und soll mit einem Snapdragon-S1-Single-Core-Prozessor (MSM7225A Cortex A5) den Einstieg in die Firefox-OS-Welt darstellen. Für die Grafikberechnungen ist eine Adreno-200-GPU verantwortlich. Ein 512 Megabyte großer Arbeitsspeicher steht dem Prozessor zur Seite. Die gesamte Technik wird über ein 3,5 Zoll großes Display bedient, das mit 480 x 320 Pixeln auflöst. Das restliche Datenblatt sorgt im Hinblick auf das bisher Genannte, für keine Überraschung: Für Daten ist ein erweiterbarer, vier Gigabyte großer, interner Speicherplatz vorgesehen. In Sachen Konnektivität stehen dem Nutzer die Standards GSM, UMTS und Wlan zur Verfügung. Auf eine Frontkamera muss der Besitzer des Keon verzichten. Selbiger kann immerhin mit der 3-Megapixel-Kamera ohne Blitz Bilder knipsen. Die Akkukapazität beträgt laut Hersteller 1.580 mAh.

Etwas besser ausgestattet, kommt die solide Mittelklasse in Form des "Peak" daher. Beim Display setzt das Unternehmen auf ein 4,3 Zoll großes qHD-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Befeuert wird das Smartphone von einem leistungsfähigen Snapdragon-S4-Dual-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz (Cortex A5, MSM8225), der so auch im bekannten Gerät One S von HTC Verwendung findet. Allerdings muss der verbaute SoC mit einem nur 512 Megabyte großen RAM und einem internen Speicherplatz von vier Gigabyte auskommen. Letzterer ist immerhin via Micro-SD-Karte ausbaubar. Das Peak verfügt im Gegensatz zum Schwestermodell Keon über zwei Kamerasensoren, die mit zwei, respektive acht Megapixeln auflösen. Ferner verfügt die rückseitig verbaute Kamera über einen Blitz. Auch die Akkukapazität ist gegenüber dem Budget-Modell mit 1.800 mAh etwas erhöht worden. 

Alles in allem ist zu sagen, dass die beiden genannten Geräte mit einer eher unterdurchschnittlichen Ausstattung im Vergleich zu aktuellen Android-Boliden daherkommen. Letztere verfügen über mittlerweile das Vierfache an Arbeitsspeicher oder an Prozessorkernen und setzen auf eine wesentlich leistungsfähigere Grafikeinheit. Allerdings ist bei der Betrachtung der Geräte auf Basis des Firefox-OS zu bedenken, dass Mozilla auf den Einsteiger-Markt abzielt und für die Käufer preislich attraktiv werden möchte. Zu welchem Kurs die beiden vom spanischen Smartphone-Hersteller Geeksphone produzierten Geräte an den Start gehen, ist bisher nicht bekannt.

Bei Amazon sind Smartphones erhältlich.

Kommentare

Noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste und teile der Welt deine Meinung mit!

Zum Thread im Forum