Google bezahlt Hacker wieder für das Finden von Sicherheitslücken

Google hat im Jahr 2016 bereits 550.000 US-Dollar an 82 Personen über das „Android Security Program“ ausgezahlt. Dazu mussten Hacker nur Sicherheitslücken auf der Webseite oder dem mobilen OS finden. Nun wird das ganze Prinzip für große Third-Party-Apps umgemünzt. Aktuell nehmen jedoch nur wenige Publisher an dem Programm teil.

Nach dem das „Android Security Programm“ ein einschlägiger Erfolg war, nutzt Google das Prinzip nun auch für große Third-Party-Apps wie Tinder, Line, Snapchat, Dropbox, Mail.ru, Alibaba und Headspace. Sobald Hacker Sicherheitslücken in den jeweiligen Applikationen finden, müssen diese sich direkt an den Publisher wenden. Nach der besagten Zusammenarbeit werden die Helfer dann an die Plattform „HackerOne“ weitergeleitet, auf der eine Belohnung von bis zu 1000 US-Dollar wartet.

Auch wenn die Anzahl der teilnehmenden Apps aktuell noch relativ klein ist, hat Google weitere Publisher in das Programm eingeladen. Der Suchmaschinengigant sagt jedoch auch, dass App-Developer gewillt seinen müssen, Fehler und Lücken zu beheben. Andernfalls macht die gesamte Initiative keinen Sinn. Und in Anbetracht der vielen, lückenhaften Apps, wäre ein solches Umdenken aus Seiten der Programmierer alles andere als schlecht.  

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