Apple gegen FBI: iPhones der Nutzer sollen weiterhin geschützt bleiben

In einem bereits länger andauernden Fall setzt sich Apple vehement gegen die Schnüffelattacken des FBI an den iPhones seiner User ein. Ins Rollen gebracht wurde das Dilemma durch das gesperrte iPhone eines bereits gefassten Straftäters, auf das die Ermittler Zugriff erlangen wollten.

In dem mittlerweile weitreichenden Fall eines Täters, dessen iPhone auf Verlangen des FBI von Apple entschlüsselt werden sollte, reihen sich immer wieder neue Umstände an. So wurde nun bekannt, dass das FBI bereits selbst versuchte, das iPhone des Täters zu knacken, bevor man sich an Apple wendete. Gefährlich für die Nutzerschaft ist jedoch die Tatsache, dass das FBI bei Bedarf Zugriff auf jedes beliebige iPhone bekommen möchte. Das Ganze sollte selbstverständlich im Geheimen ablaufen, sodass die Nutzer nichts davon mitbekommen.

Zwar hat Apple in Vergangenheit bereits in 70 Fällen Geräte entschlüsselt, in diesem Fall wäre jedoch ein Software-Eingriff notwendig, der moralisch nicht zu rechtfertigen sei, zumal dies als generelle Hintertür in die persönlichen Daten der Nutzer gesehen werden kann. Ein New Yorker Gericht bestätigte in einem Urteil Apples Sichtweise, was deren Standpunkt für die Erhaltung der Privatsphäre defnitiv bestärkt haben sollte. Es bleibt jedoch abzuwarten, wann und wie das FBI zum Gegenschlag ausholt.

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Karim Ammour

Datum:
02.03.2016 | 16:12 Uhr
Rubrik:
Smartphones Weltgeschehen
Quelle:
Chip
Tags:
Apple Daten FBI Hintertür iPhone New York Privat

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