Apple erzielt erneut ein Rekordquartal - iMacs und iPods im Sturzflug

Die letzten Meldungen, die durch die Medien gingen, bescheinigten dem Unternehmen starke Verkaufseinbrüche bezüglich der hauseigenen Geräte in Form des iPhones und iPads. Allerdings widersprechen dem die jüngst vorgelegten Quartalszahlen von Apple, aus denen hervorkommt, dass man erneut ein Rekordquartal hingelegt habe und nachwievor mit den eigenen Produkten am Markt mehr als gut platziert ist.

Im Vorfeld wurde spekuliert, dass Apple Absatzprobleme mit den aktuellen Geräten in Form des iPhone 5 und iPad 4 habe. Diesen Mutmaßungen entgegnet das teuerste Unternehmen der Welt mit einem Rekordumsatz von satten 54,5 Milliarden US-Dollar, womit man im Vergleich zum Vorjahr 8 Milliarden US-Dollar mehr in die eigenen Kassen spülen konnte. Der Gewinn hingegen stagnierte mit einem Plus von "nur" 100 Millionen US-Dollar nahezu, womit Apple nun 13,1 Milliarden US-Dollar verdient. Letzterer Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass man zahlreiche neue Produkte auf den Markt gebracht hat, die hohe Entwicklungs- und Produktionskosten nach sich ziehen, weshalb sich der Bruttogewinn von 44,7 auf 38,6 Prozent dezimiert. 

Erneut zeigen die offiziellen Quartalszahlen ein neue Rekordhoch bezüglich der abgesetzten iPhones. Demnach habe man mit 47,8 Millionen Einheiten gegenüber den 37,0 Millionen Stück im Vorjahr deutlich mehr und somit so viel wie noch nie zuvor an den Mann bringen können. Bei den iPads fielen die Zahlen zwar nicht so hoch, aber dennoch beachtlich aus. Ganze 22,9 Millionen iPads sind über die Ladentheke im letzten Quartal gewandert, während es im vergleichbaren Vorjahresquartal "nur" 15,4 Millionen Stück waren. An dieser positiven Entwicklung dürfte wohl auch das im letzten Jahr vorgestellte und bisher sehr populäre iPad-Mini teilhaben. Ganz anders sieht es allerdings bei der MP3- und Computer-Sparte des Unternehmens aus. Weiterhin sinken die Verkaufszahlen der iPods stetig, da jetzt 12,7 Millionen Einheiten verkauft wurden, während es im Vergleich exakt ein Jahr vorher 15,4 Millionen Stück waren. Ebenfalls rückläufig, ist die Bilanz bezüglich der Macs, da Apple mit derzeit 4,1 Millionen Geräten etwa eine Millionen weniger Computer absetzte.

Ein Statement bezüglich der eigenen, sehr erfreulichen Verkaufszahlen der eigenen Produkte seitens des Ceos Tim Cook gibt es neben ein paar Fakten natürlich auch: "Wir freuen uns sehr über einen Rekordumsatz von mehr als 54 Milliarden US-Dollar und einen Absatz von über 75 Millionen iOS-Geräten in einem einzigen Quartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple. "Wir sind sehr zuversichtlich was unsere Produkt-Pipeline betrifft, während wir uns weiterhin darauf fokussieren, innovativ zu sein und die besten Produkte der Welt herzustellen.“ Glaubt man Apple, dann habe das Unternehmen im vergangenen Quartal ganze 10 iOS-Geräte pro Sekunde verkauft, was in etwa 3,7 Millionen iPhone jede Woche resultiert. Das iPad Mini war sogar dermaßen gefragt, dass man mit der Produktion der entsprechenden Tablets überhaupt nicht hinterhergekommen ist. Was die rückläufigen Zahlen der hauseigenen MP3-Player und Computer angeht, hatte Tim Cook selbstverständlich eine passende Erklärung parat. In dieser macht der CEO bewusst, dass mit dem Aufsteigen von multifunktionalen Geräten, andere Produkte kannibalisiert werden. Selbiges lässt Apple lieber im eigenen Unternehmen zu, als das es die Konkurrenz machen wird. Was beispielsweise Smartphones mit größeren Displays betrifft, konterte Cook, dass die in Cupertino ansässige Firma viel Zeit und Wissen in die eigenen Produkte stecke, sich korrekt entschieden habe und weiterhin richtig agieren wird. Obwohl Apple erneut mit äußerst positiven Bilanzen glänzen konnte, brach die Aktie um 10 Prozent ein. Als Grund dafür sind anscheinend die noch höheren Erwartungen der Analysten ins Feld zu führen. Nichtsdestotrotz ist der Börsenwert des Unternehmens verglichen mit dem der Konkurrenz mehr als gewaltig: Apples Wert entspricht dem von Nokia sowie RIM (Blackberry) addiert und verdoppelt.

 Bei Amazon sind Geräte von Apple erhältlich.

Kommentare

iMacs sind einfach viel zu teuer, und seinen seperaten MP3/Media-Player braucht doch niemand mehr in Zeiten von Smartphones, die vereinen alles in einem, von daher völlig vorherzusehen dass so etwas kommen würde.

geschrieben am 24.01.2013 um 17:54 Uhr

da schließe ich mich an! Für den Preis eines IPods bekommt man heute doch auch schon ein klasse Smartphone, wer jedoch umbedingt mit einem Apfel Musik hören will, ist wohl dann doch eher an den Ipod gebunden wenn es nach mit geht. Aber richtige Apple fan's sparen bestimmt auch auf das Smartphone ;)

geschrieben am 27.01.2013 um 11:51 Uhr

IPAD defekt

Wollte unbedingt ein IPad. Jänner 2013 Generation 4 32GB usw. gekauft, vor 4 Wochen plötzlich defekt. Hardwarefehler, Reparatur € 361 plus Portokosten, also rd. € 400,. Zum Glück beim Kauf Versicherung dazu abgeschlossen, daher wird Gerät jetzt ausgetauscht.
Wollte auf IMac umsteigen, ist aber bereits hinfällig. Neukauf eines Apple-Gerätes wird nicht mehr erfolgen.

:mecker
kob

geschrieben am 22.07.2014 um 17:14 Uhr

Zum Thread im Forum