Dhyana: Chinesisches Unternehmen baut eigene x86-CPUs auf Basis der Zen-Architektur

AMD lotet neue Geschäftsstrategien aus - eine davon sind vielversprechende Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen beziehungsweise Auftragsfertigern. Im Reich der Mitte will man mit "Dhyana" Prozessoren auf Basis der Zen-Architekturen fertigen. Doch auch AMD zieht aus der Allianz großen Nutzen.

AMD möchte mit einer Partnerschaft zu chinesischen Unternehmen die eigene Position im Markt festigen. Dafür tut man sich mit dem Chip-Hersteller Hygon zusammen. Letzterer will mit "Dhyana" CPUs auf Basis der Zen-Architektur bringen. AMD hat bereits im Jahre 2016 51 Prozent der Unternehmensanteile an sich reißen können, hinzu kommen weitere Anteile am Unternehmen Chengdu Haiguan Integrated Circuit Design Co. von 30 Prozent. Im Deal festgelegt ist, dass Hygon mit "Dhyana" diese Chips fertigt und AMD Kapazitäten zur Verfügung stellt.

Darüberhinaus erhält AMD für die Lizenz zur Fertigung von Zen-basierten CPUs 293 Millionen US-Dollar. Das spielt auch den Chinesen in die Hand: Statt große Mengen von womöglich benötigten EPYC-CPUs einzukaufen, werden eben diese einfach selbst hergestellt. Preise und Mengen können die Partnerunternehmen selbst bestimmen - auch tiefgreifendere Änderungen für den eigenen Nutzen können so vorgenommen werden. Hört sich also wie eine Win-Win-Siuation an, bei der alle Firmen profitieren können.

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