AMD: Starker Umsatz im dritten Quartal - aber Aktienkurs sinkt

Ryzen wirkt - AMD kann im dritten Quartal einen ordentlichen Umsatzanstieg vorweisen. Laut Prognose wird man das hohe Niveau aber nicht dauerhaft halten können, der Aktienkurs ist im Anschluss deutlich gefallen.

AMD erreichte im dritten Geschäftsquartal 2017 einen deutlichen Umsatzanstieg von 25,7 Prozent auf 1,64 Milliarden US-Dollar und übertraf damit den Erwartungswert der Analysten von 1,51 Milliarden Dollar. Der Grund dafür waren vor allem die erfolgreichen Markteinführungen der Ryzen-CPUs und Epic-Prozessoren für den Server-Bereich.

Für das vierte Quartal muss AMD die Erwartungen der Anleger aber stark dämpfen. Man müsse mit sinkendem Umsatz durch die Kryptowährung-Szene rechnen, zudem steige der Konkurrenzdruck durch den Launch von Intels neuester Prozessorgeneration Coffee Lake. Auf der Gegenseite kann man vom Konsolengeschäft mit Playstation und Xbox profitieren, das bei Weihnachten besonders stark ist. Dennoch soll der Umsatz im viertel Quartal wieder um ca. 15 Prozent abfallen. In Folge ist auch der Aktienkurs zeitweise um etwa 11 Prozent gesunken, da die Anleger auf eine weniger negative Prognose gehofft hatten.

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