AMD Ryzen: Tipps zur Spieleoptimierung

Der Hype um die neuen Ryzen-Prozessoren von AMD ließ auch nach dem Release vor wenigen Wochen kaum nach. Die Benchmarkergebnisse überzeugen die Endkunden. Einzig die Spieleleistung liegt etwas hinter den Erwartungen zurück. Tipps zur Optimierung findet ihr hier.

Robert Hallock, Leiter der Technikabteilung von AMD, hat im offiziellen AMD Gaming Blog einige Tipps gegeben, um die Performance von Zen in Spielen noch etwas zu steigern. Seine Tipps zeigen tatsächlich Wirkung, denn die Leistung in Spielen stieg um bis zu 35 Prozent. In seinem Guide geht es hauptsächlich um grundlegende Dinge wie das neueste BIOS, saubere Softwareinstallationen bei Hardwaretausch, Arbeitsspeicher mit hohen Taktraten, das Power Management von Windows 10 anpassen, unnötige Hintergrundprozesse vermeiden und auch die CPU übertakten.

Als Referenzspiel wurde das Rennspiel Formel 1 2016 herangezogen. In der Grafik lässt sich herauslesen, dass die größten Leistungsschübe von der Software und dem Arbeitsspeicher herrühren. Für den DDR4 Speicher ist es wichtig, im BIOS die richtigen Einstellungen vorzunehmen, damit er seine maximale Performance entfalten kann. Die Neuinstallation des Spieles hat ebenfalls zu Verbesserungen geführt, denn durch die Neuinstallation wurde die config-datei des Spiels neu erstellt und der Ryzen 7 als echter Achtkerner mit 16 Threads erkannt. Auch das justieren der windowseigenen Energiesparoptionen bringt noch einmal einen Leistungsschub. Insgesamt stieg die Performance  so um etwas über ein Drittel. Wer also einen Ryzen 7 Prozessor sein Eigen nennen darf, der sollte auf seine Softwareeinstellungen achten.

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Ralf Neumann

Datum:
16.03.2017 | 07:37 Uhr
Rubrik:
Prozessoren Software
Quelle:
Hexus
Tags:
AMD F1 2016 Optimierung Prozessoren Ryzen Software Spiele

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