Retina-Display: Apple plant MacBook-Displays mit 2880x1800 Pixeln

Apple plant 2012 angeblich die Einführung von Retina-Displays in seinen Laptops. Die Auflösung aktueller Displays soll vervierfacht werden und am Ende 2880x1800 Pixel betragen. Damit ist die Pixel-Dichte so hoch, dass man mit bloßem Auge keine Bildpunkte mehr erkennen kann.

Eines der größten Verkaufsargumente für das iPhone 4 war seinerzeit die Einführung des sog. Retina-Displays. Im Gegensatz zum Vorgänger verdoppelte Apple die Auflösung von 320x480 auf 640x960 Pixel. Bei einer Bilddiagonalen von 3,5 Zoll ergibt sich eine Pixeldichte von 326 ppi (Pixel per Inch). Damit kann das menschliche Auge bei einem Abstand von rund 25 Zentimetern keine einzelnen Bildpunkte mehr wahrnehmen.

Exakt dieser Schritt steht anegblich bei der nächsten Revision des MacBook Pro nun auch den Laptops bevor. Bisher liegt die Standard-Auflösung beim MacBook Pro in 15 Zoll bei 1440x900 Pixel. Die taiwanische Branchen-Seite Digitimes will erfahren haben, dass auch hier die Auflösung im zweiten Quartal 2012 verdoppelt werden soll auf 2880x1800 Pixel. Dies hätte auch eine Verdoppelung der Pixeldichte von 110 auf 220 ppi zur Folge. Damit würde sich das menschliche Auge ebenfalls schwer tun, einzelne Bildpunkte zu erkennen.

Aber auch die Konkurrenz schläft nicht. Acer und Asus haben angeblich Ultrabooks in der Pipeline mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln, die im ersten Quartal 2012 erscheinen sollen.

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