Nachdem Synology in den letzten Monaten bereits die beiden 2-Bay-NAS am oberen Ende der Leistungsskala einer Modellpflege unterzogen hat, ist nun auch das kleinste Modell dran: auf die DS211j folgt nun die DS212j mit kleinen Detailverbesserungen gegenüber dem Vorgänger.
Das NAS-Lineup von Synology folgt einem einheitlichen Namensschema, zumindest im Bereich für Privatanwender: die erste Ziffer der Modellbezeichnung gibt stets die Anzahl an Laufwerkschächten an. Daraufhin folgt die zweistellige Revisionsnummer und schließlich "+" oder "j" als optionaler Zusatz für die Leistungseinstufung des Systems. "+" steht dabei für die Varianten mit besonders hoher Leistung, darunter kommen die Varianten ohne Zusatz, und am unteren Ende der Leistungsskale stehen schließlich die günstigeren "j"-Modelle.
Synology hatte in den letzten Monaten bei den 2-Bay-Modelle bereits einiges getan, und die beiden größeren 211-Modelle erneuert: ihre Nachfolger sind die DS212+ und DS212. Nun wird auch die DS211j in den Ruhestand geschickt und von der DS212j beerbt. Im Gegensatz zum Vorgänger hat sich nicht wahnsinnig viel getan.
Am auffälligsten dürfte die optische Überarbeitung sein. Abgesehen davon hat Synology die Belüftung etwas aufgebohrt: statt einem 70-Millimeter-Lüfter kommt nun ein 92 Millimeter großer Ventilator zum Einsatz. So begründet sich auch die geringere Geräuschkulisse des Nachfolgers. Bei der CPU und der Schnittstellen-Austattung sieht Synology keinen Nachholbedarf: es bleibt bei zwei USB-2.0.-Schnittstellen und einem 1,2 GHz schnellen ARM-Prozessor von Marvell. Allerdings hat der Hersteller den Arbeitsspeicher von 128 auf 256 MByte verdoppelt.
Als Betriebssystem kommt wie in allen Synology-NAS die Software Disk Station Manager 3.2 zum Einsatz, die mit unzähligen Funktionen aufwarten kann: Serverapplikationen für Dateifreigabe, FTP, Medieninhalte, iTunes oder TimeMachine sind nur ein Bruchteil des Funktionsumfangs. Interessierte Kunden finden hier die Detailseite zur DS212j und hier eine Live-Demo des Synology-Betriebssystems. In Anbetracht der Tatsache, dass sowohl das neue Modell als auch der Vorgänger für rund 170 Euro ohne Datenträger verkauft werden, sollte man wohl in jedem Fall zur DS212j greifen.




Prozessorkühler durchlaufen bei uns einen umfangreichen Testparcour, in welchem sie sowohl mit den mitgelieferten als auch von uns ausgewählten Lüftern ihre Leistung unter Beweis stellen müssen ...