IT-Sicherheit: Kryptotrojaner weiter auf dem Vormarsch

Offenbar geht der Trend zur Festplattenverschlüsselung. Nach einigen Schädlingen wie "Petya" und "NotPetya" versucht auch "Bad Rabbit", die persönlichen Daten auf dem Heimrechner zu verschlüsseln und so eine Geldüberweisung zu erzwingen.

In jüngster Vergangenheit treten sogenannte Kryptotrojaner immer mehr in den Medien auf. Hintergrund dieser Schadware ist immer die Verschlüsselung von Dateien oder gar der kompletten Festplatte. Im nächsten Schritt wird das Opfer aufgefordert, eine Geldsumme im Darknet zu überweisen, um den Entsperrcode für die verschlüsselten Daten zu erhalten. Dies sollte man natürlich stets unterlassen und sich stattdessen an die örtliche Polizei wenden.


"Bad Rabbit" arbeitet nach dem selben Prinzip. Nachdem er auf den Rechner gelangt ist, scant er zunächst alle verfügbaren Netzwerke, um nach Hause zu telefonieren. Im nächsten Schritt schreibt er sich in den Autostart, damit die Daten nach dem nächsten Hochfahren verschlüsselt werden. Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Möglichkeit, die Daten wieder zu entschlüsseln, jedoch kann man sich im Vorfeld schützen. In einem Video erklärt der Sprecher des YouTube-Kanals "SemperVideo", wie man am besten vorgehen sollte. Mit minimalem Aufwand und ohne große Vorkenntnisse kann man bereits vor einer Infektion dafür sorgen, dass "Bad Rabbit" keinen Schaden anrichten kann.

Kommentare

Noch keine Kommentare abgegeben. Sei der Erste und teile der Welt deine Meinung mit!

Zum Thread im Forum

Anzeige

Preisvergleich

Verwandte Themen