Die lange angekündigten und stellenweise heiß erwarteten Ultrabooks verkaufen sich schlechter als erwartet. Die schmalen Notebooks, welche sich in einem Gefilde zwischen Netbook und ausgewachsenem Notebook bewegen, leiden offenbar besonders an dem hohen Preis. Die Konkurrenz aus dem Hause Apple ist nur unwesentlich teurer, wird aber von einem Großteil potenzieller Kunden bevorzugt.
Die Kollegen von DigiTimes berichten von schlechten Verkaufszahlen der groß angekündigten Ultrabooks. Auch wir berichteten seit einiger Zeit von den ultraleichten Notebooks und durften uns auf der diesjährigen internationalen Funkausstellung in Berlin auch schon einige Modelle ansehen. Auf den ersten Blick wussten die Ultrabooks durchaus zu gefallen, aber der Preis ist den meisten potenziellen Kunden offenbar zu hoch. Den geringe Aufpreis, der dann noch für ein MacBook Air fällig wird, scheinen offenbar viele Menschen gerne zu bezahlen.
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Den Angaben zufolge konnten die beiden ersten Hersteller von Ultrabooks - Acer und Asus - nur jeweils ungefähr 100.000 Geräte absetzen. Erwartet wurde die doppelte, wenn nicht sogar dreifache Absatzmenge. Intel bedauert zwar die schlechten Verkaufszahlen nicht weniger als die Hersteller selbst, gibt aber an, die Ultrabooks praktisch unmöglich weiter im Preis zu drücken. Die Apple-Konkurrenz hat sich durch langfristige Verträge zu günstigen Konditionen Flash-Speicher gesichert, der in den Ultrabooks jetzt vergleichsweise teuer bezahlt werden muss.
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