Die Ultrabook-Welle wird immer größer. Nicht zuletzt weil die ersten Geräte in den nächsten verfügbar sein sollen. Dazu gehören auch die beiden Modelle der UX-Reihe von Asus. Wir haben das größere UX31 vor die Linse bekommen und genauer betrachtet.
Der Hype könnte momentan kaum größer sein: seitdem Intel vor einigen Monaten das erste Mal den Begriff "Ultrabook" verwendete, sind alle großen Notebook-Hersteller drauf und dran ihre eigene Interpretation dieser neuen Gerätegattung zu entwickeln. Eins haben alle gemeinsam: sie sind ultra flach. In der Displaygröße liegen die vorgestellten Modelle alle zwischen 11 und 13 Zoll. Und alle von ihnen setzen auf Intels neuste Sandy-Bridge-Prozessoren, womit sie über ordentlich Rechen- und Akkupower verfügen.
Die beiden Ableger von Asus wurden UX21 und UX31 getauft und erfüllen ebenfalls alle genannten Voraussetzungen, um sich selbst Ultrabook nennen zu dürfen. Wir konnten auf der IFA zwar bereits einen Blick auf eines der beiden Modelle werfen, jedoch handelte es sich damals um einen nicht funktionsfähigen Prototyp. Nun stellte Asus auf einer Presseveranstaltung ein funktionierendes Modell mit 13-Zoll-Display vor.
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Das gezeigte UX31 besticht vor allem durch sein auffälliges Design. Das Unibody-Gehäuse aus Aluminium vermittelt Stabilität und eine angenehme Haptik. Interessant sind auch neue Features wie "Instant On" oder das HD+-Display. Ersteres Feature kennen Mac-User schon länger. Das schnelle Erwachen binnen weniger Sekunden aus dem sog. "Hibernate"-Zustand gehört schon lange zum Repertoire von Macbook und Co. Im Bereich der Windows-Geräte ist dieses Feature jedoch bisher nur spärlich verbreitet. Binnen von zwei Sekunden ist das UX31 betriebsbereit, insofern es vorher in den Schlafmodus versetzt wurde. Bei der Realisierung dieses Features hilft die verbaute SATA-3-SSD, zu deren Größe man noch keine Angaben machen konnte.
Das Display im 13-Zoll-Gerät verfügt über eine beeindruckende Auflösung von 1600x900 Pixeln und eine ordentliche Helligkeit von 400cd/m. Die 12-Zoll-Variante bietet immerhin 1366x768 Pixel bei gleicher Helligkeit. Nicht nur die Augen will Asus also beeindrucken, sondern auch die Ohren, und so kommen die UX-Modelle mit der Icepower Soundtechnik von Bang & Olufsen daher. So soll sich das Asus-Gerät vom restlichen Feld der Ultrabooks positiv abheben.
Der Preis des größeren Modells UX31 soll zwischen 899 und 1299 Euro liegen. Die kleinere Variante UX21, die sich nur durch Display und Akku vom großen Bruder unterscheidet wird wohl einige Euro weniger kosten. Erhältlich sein sollen die Asus-Ultrabooks auf jeden Fall vor dem Weihnachtsgeschäft, vermutlich bereits im Oktober diesen Jahres.
Update (12.10.11 - 03:02 Uhr): Nach einer offiziellen Presseveranstaltung sind nun auch finale Spezifikationen und Preise bekannt. Das UX21 wird es in zwei Ausstattungsvarianten geben. Sie unterscheiden sich nur im Prozessor. Das UX21E-KX004V verfügt über einen Core i5-2467M mit 1,6 bzw. 2,0 GHz, das UX21E-KX008V immerhin über einen Core i7-2677M mit 1,8 bzw. 2,9 GHz im Turbo-Modus. Beide Modelle verfügen über eine 128 GByte SSD und 4 GByte DDR3-Ram. Sie kosten 999 bzw. 1099 Euro.
Beim größeren Bruder UX31 wird es drei Varianten geben. Sie unterscheiden sich ebenfalls nur in Sachen Prozessor und SSD. Es gibt auch hier zwei Prozessor-Varianten. Das schwächere Exemplar UX31E-RY009V setzt auf einen Core i5-2557M mit 1,7 bis 2,7 GHz und 128 GByte SSD. Es wird 999 Euro kosten. Die beiden zusätzlichen Modelle setzen auf den selben Prozessor wie das Spitzenmodell im UX21, den i7-2677M mit bis zu 2,9 GHz Taktfrequenz. Für 1099 Euro gibt es diesen Prozessor mit 128 GByte Festspeicher. Und für 200 Euro mehr, also 1299 Euro gibt es dann auch die größere SSD mit 256 GByte.
An die angepeilten Preise kann sich Asus also nicht ganz halten. Bei diesem hohen Verkaufspreis dürfte der Absatz in Anbetracht der harten Konkurrenz aus dem Hause Apple nicht sehr groß ausfallen. Asus vermarktet die Geräte übrigens inzwischen als Zenbooks und nicht mehr als Ultrabooks. Erhältlich sind sie in Europa ebenfalls etwas später als geplant, nämlich erst im November. In den USA können die beiden Zenbooks ab morgen erworben werden.





Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...