Acer will Ultrabooks mit Fieberglas-Gehäuse vermarkten

Die neue Generation an besonders handlichen und leichten Mobile-Geräten in Form der Ultrabooks kann dank ihres von Intel vorgegeben Gehäusematerials Alu mit geringem Gewicht bei angemessener Stabilität punkten. Nun möchte Acer mit einer Fieberglas-Verkleidung die Masse und vor allem die Kosten senken.

Intels Vorgabe an die entsprechenden Hersteller der sogenannten Ultrabooks ist die Verwendung des Materials Aluminium, um ein optimales Verhältnis aus Masse und Robustheit zu schaffen. Nun will Acer als erster Konzern den Einsatz von Fieberglas in Erwägung ziehen. Die betreffenden Modelle sollen bereits Anfang 2011 im 15-Zoll-Format erscheinen und eine ähnliche Stabilität, wie die Pendants mit Leichtmetall-Umrandung aufweisen. Die Kosten sinken dadurch angeblich um satte 20 Prozent. Ob unangenehme Nebeneffekte wie Belastungsgeräusche, sprich Knacken und Knarzen, auftreten werden, zeigt sich erst im alltäglichen Betrieb.

Viele andere Unternehmen sehen jedoch die von Intel exorbitanten Prozessor-Preise als negativen Faktor, der die Gesamtkosten unnötig in die Höhe treibt. Erst im nächsten Jahr wird klar, ob die Material-Alternative von Acer überzeugen kann. Asus plant ebenfalls Ultrabook-Ableger mit Fieberglas-Gehäuse.

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