Die Display-Herstellergiganten Samsung, Toshiba, LG und AU Optronics mussten sich vor Gericht wegen Preisabsprache rechtfertigen. Das Resultat war eine Geldstrafe, die von den Unternehmen selbst angeboten wurde, um noch größeren Verfahren und auch Strafen zu entkommen. Nichtsdestotrotz müssen die vier Unternehmen einen Betrag von 1,12 Milliarden US-Dollar löhnen.
Die Display-Hersteller-Branche ist groß, jedoch sind nur wenige Unternehmen im Rennen. Vier von diesen Unternehmen standen seit 2008 unter Verdacht der Preisabsprache. Die Ermittlungen endeten damit, dass sich die Hersteller Samsung, LG, Toshiba und AU Optronics deshalb vor Gericht rechtfertigen mussten.
Es war eine klare Situation: Preisabsprache kann nicht gerechtfertigt werden. Um Strafen wie Verkaufsverbote und ähnlichem zu entgehen, boten die Unternehmen selbst eine Geldstrafe an. Einen brachialen Teil von 380 Millionen US-Dollar wird LG Display bezahlen müssen. AU Optronics Corp. wird eine Summe von 180 Mio. US-Dollar bezahlen müssen. Im Vergleich zu den anderen Unternehmen wurde Toshiba mit nur 21 Mio. US-Dollar zur Kasse gebeten. Auf den Apple-Zulieferer Samsung kam ein Schadensanteil in Höhe von 240 Mio. US-Dollar zu.
Bereits seit dem Jahre 2008 wurde der Verdacht auf illegaler Preisabsprachen gehegt. Die beschuldigten Unternehmen wie LG und Toshiba lehnten diese Vorwürfe ab, jedoch bezahlten Sie die Strafe um noch genaueren Untersuchungen und somit höheren Strafen zu entkommen.






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