Microsoft arbeitet an extrem schlanker AR-Brille

Ein Entwicklungsteam bei Microsoft hat eine neue Augmented-Reality-Brille vorgestellt, welche rein äußerlich kaum von einer gewöhnlichen Brille zu unterscheiden ist. Trotz beeindruckender Ergebnisse liegt man von einer Markteinführung aber noch weit entfernt.

Zu den bekannteren Zukunftsvisionen gehört oftmals ein smarter Assistent, der von außen wie eine gewöhnliche Brille aussieht, tatsächlich aber mit allerlei Assistenzsystemen, Sensoren und Displays ausgestattet ist. An genau solch einer Brille arbeitet derzeit ein Forscherteam von Microsoft, welches in einem (für Laien sehr komplizierten) wissenschaftlichen Bericht seine aktuellen Ergebnisse vorgetragen hat.

Interessant ist die von Microsoft gezeigte Brille vor allem deshalb, weil sie äußerlich eher unscheinbar aussieht und daher als normales Mode-Accessoire durchgehen könnte. Als schwierig hat sich laut Entwickler wegen der dünnen Bauform jedoch die Integration wichtiger Sensoren erwiesen, weshalb man sich zunächst nur auf Display konzentriert hat. Dieses kann Objekte in einem Blickwinkel (FOV) von 80 Grad bei einer Wiederholungsrate von 90 Hertz darstellen. In Zukunft soll aus dem Prototypen auch ein marktfähiges AR-Headset entstehen, doch bis dahin werden die Forscher bei Microsoft wohl noch einige Jahre werkeln müssen.

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