Apples smarter Lautsprecher Homepod lässt sich kaum reparieren

iFixit ist bekannt für das Zerlegen von topaktueller Hardware kurz nach dem Marktstart. Auch wenn der Homepod kein Smartphone oder Notebook ist, machen die Schrauber natürlich hier keinen Halt vor dem interessanten Heim-Gadget.

iFixit knöpfte sich zuletzt den Apple Homepod an, welcher erst kürzlich erschienen ist. Vorweg: Lediglich versierte Schrauber sollten sich an das Gerät ranmachen. Denn Apple setzt auf viel Kleber und zumindest von Außen auf keine sichtbaren Schrauben, sodass der Griff zur Heißluftpistole den ersten Schritt ausmacht. Ist man da durch, muss die Stoffhaut weichen. Und wieder gibt es darunter verklebte Schichten, bis man ans Herzstück des Homepods gelangt: Der A8-SoC, 16 Gigabyte Speicher und die Funkmodule zeigen sich zuletzt.

Der eigentliche Lautsprecher sitzt noch weiter drinnen, eine Säge mussten die Schrauber von iFixit einsetzen, um das schützende Gitter zu entfernen. Viel Epoxidharz zeigt sich dann auch hier: Das Netzteil soll so entkoppelt werden, um etwa Störgeräusche zu vermeiden. Insgesamt gesehen ist eine Reparatur nur mit der (teilweisen) Zerstörung des Homepods von Apple möglich. Ein Heimnutzer wird wenig Erfolgsaussichten haben, nach dem Öffnen ein ordentlich repariertes Gerät am Ende zu bekommen. Zugute halten die iFixit-Schrauber Apple, dass der solide Aufbau wertig und das Layout im Innenraum als durchdacht zu sehen ist.

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