Ein Jahr später als gedacht wurde der Standard für einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone endlich verabschiedet. Bereits Anfang 2011 sollen erste Geräte zusammen mit den standardisierten Ladegeräten ausgeliefert werden.
Etwas später als geplant wurde die Vereinbarung bezüglich einheitlicher Ladegeräte für Mobiltelefone verabschiedet. Bereits vor eineinhalb Jahren hatten sich die Europäische Kommission und zahlreiche Handy-Hersteller auf einen einzigen Standard geeinigt, welcher bereits sechs Monate später überall zu finden hätte sein sollen. Als Grund der Verzögerung nannte man Verzögerungen bei der Normierung der Ladegeräte.
Alle Geräte sollten hierbei alsbald über einen Micro-USB-Port in der Revision 1.01 auf Basis des "USB Implementers Forum" geladen werden. Die Ladegeräte dürfen hierbei aus zwei Komponenten bestehen. Kernkomponente stellt hierbei ein Transformator dar, welcher die Spannung fünf Volt und die Stromstärke zwischen 500 und 1.500 Milliampere regelt.

Die Vereinbarung enthält allerdings auch einige Lücken. So dürfen Hersteller laut Vereinbarung nämlich auch eigene Stecker nutzen, sofern diese entweder durch einen Steck-Adapter oder ein Kabel mit anderen Anschlüssen realisiert werden. Außerdem wurde nicht festgelegt, ob Hersteller neben dem Micro-USB-Anschluss nicht auch noch einen weiteren Anschluss verbauen dürfen. So verbaut Nokia zum Beispiel noch einen eigenen Port, über welchen das Gerät geladen werden kann.
Betroffen von dieser Regelung sind alle Geräte, welche über einen USB-Port zur Datenübertragung verfügen sowie einen Akku mit einer Kapazität zwischen 400 und 2.000 mAh verfügen. Erste Geräte mit dem neuen Ladegerät werden bereits Anfang 2011 erwartet.
Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...