Asus zeigte auf der diesjährigen CES ein 7-Zoll-Tablet mit der Bezeichnung "MeMo". Neusten Gerüchten zufolge soll dieses Gerät nun nach Googles Maßstäben umgebaut und dann als Android-Referenz-Tablet vermarktet werden. Doch noch bestätigte keiner der beiden Konzerne diese Meldung.
Zwar stellte Asus auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas das MeMo getaufte 7-Zoll-Tablet vor, ließ aber bis jetzt mit weiteren Infos auf sich warten. Nun sind Gerüchte im Umlauf, die besagen, dass das Gerät nach Googles Wünschen umgebaut wird, um das angekündigte Referenz-Tablet präsentieren zu können. Die Auslieferung des Tablets soll bereits Ende Juli beginnen, wodurch die Produktion im Juni starten dürfte. Zum Marktstart sollen satte 600.000 Modelle ausgeliefert werden. Die Fertigung soll im Jahr 2012 bei bis zu 2,5 Millionen Geräten liegen.
Technische Details gibt es nur wenige: Das ursprüngliche MeMo sollte einen Tegra 3 mit einem Takt von 1,3 Gigahertz beinhalten. Zudem war die Rede von einem 7 Zoll großen Display, das mit 1.280 x 800 Pixeln auflöst und auf einem IPS-Panel basiert. Der interne Speicher wurde mit 16 oder 32 Gigabyte Kapazität angegeben. Als weitere Ausstattungsmerkmale nannte Asus zur CES eine 8-Megapixel-Kamera. Der angesetzte Preis wurde mit 199 Euro beziffert.
Welche Spezifikationen im neuen "Volks-Tablet" von Google respektive Asus wiederzufinden sein werden, steht noch nicht fest. Beide Unternehmen äußerten sich bisher auch noch nicht zu den Spekulationen. Nichtsdestotrotz würde eine solche Kooperation das von Asus angestrebte Ziel, mehr Tablets als Netbooks zu vermarkten, sicherlich deutlich schneller und mit Erfolg voranbringen.
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