Zwei Kerne für X299: Core i3-7360X für den High-End-Sockel

Es ist eine Überraschung, die jedoch nicht ganz undenkbar war. Nach dem Intel auch einen Core i5-Prozessor für den hauseigenen High-End-Sockel X299 führt, soll das Angebot nach unten hin mit einem Dual-Core-Chip in Form eines Core i3-7360X abgerundet werden. Die TDP soll dabei relativ hohe 112 Watt betragen.

Was aktuell im Prozessormarkt los ist, erfreut nicht nur die Fachpresse, sondern natürlich auch die Nutzer. Die Auswahl ist inzwischen groß, die Preise zeigen eine Richtung: nach unten. Ebenfalls nach unten will Intel mit dem Angebot an Prozessoren für den hauseigenen High-End-Chipsatz X299: Gerüchten zufolge ist ein Core i3-7360X mit zwei Kernen geplant, welcher sich dementsprechend unter dem Core i5-Derivat ansiedeln soll. Fotos zeigen ein Engineering-Sample, das über zwei Kerne und vier Threads verfügt und mit 4,3 Gigahertz rechnet. Den hohen Takt erkauft sich Intel mit einer TDP von 112 Watt. Zum Vergleich: Der um 100 Megahertz geringfügig langsamere Kaby Lake-Prozessor Core i3-7350K (LGA 1151) kommt mit einer TDP von 60 Watt aus. Der freie Multiplikator dürfte beim hochgezüchteten Core i3 Serie sein - über einen Turbo schweigt die Quelle.

Die weiteren technischen Eckdaten zeigen klar auf, dass der künftig kleinste Kaby Lake X-Chip nichts mit den Boliden bis hin zum Core i9-7980XE gemein hat: Es wird lediglich Dual-Channel beim RAM unterstützt - 16 PCI-Express-Lanes stehen zur Anbindung bereit. Trotz der Streichung vieler Kern-Features dieser Plattform will Intel mit 220 US-Dollar vergleichsweise viel für den Core i3-7360X aufrufen. Der Preisunterschied zum Core i5-Bruder liegt bei gerade einmal 20 US-Dollar. Ganz zu schweigen davon, dass ein saftiger Aufpreis für die Plattform selbst hinzukommt.

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