Mit 19 PCI-Express-Steckplätzen: Asus zeigt das B250 Mining Expert

Mining ist weiterhin ein Thema, wie Veröffentlichungen der letzten Wochen zeigen - so auch jetzt mit Asus und dem B250 Mining Expert. Dafür lötet der Hersteller satte 19 PCI-Express-Schnittstellen aufs PCB.

Hardware, welche speziell für das Schürfen von Kryptowährungen vorgesehen sind, stellen keine Ausnahme mehr dar. Wo Grafikkarten-Hersteller mit speziellen Ausführungen ihrer Modelle aufwarten oder schon zuvor Mainboards mit entsprechenden Ausstattungsmerkmalen punkten wollen, sticht Asus neue Platine dennoch hervor. Denn das B250 Mining Export kommt mit satten 19 PCI-Express-Schnittstellen daher, eine davon ausgeführt als klassischer x16-Slot. Letzterer wird mit dem Prozessor angebunden, 12 weitere adressiert der PCH. Das Kapazitätsproblem löst Asus, indem man kurzerhand einen Switch verbaut, um die übrigen sechs Slots ansprechen zu können.

Doch so ganz wird man sich um zusätzliche Kosten nicht rauswinden können. Um die schiere Anzahl an Slots auch mit genügend elektrischer Energie zu versorgen, braucht man gleich drei Netzteile - denn auf der Platine gibt es drei ATX-Stromanschlüsse. Aktuell lässt sich das Potential einer Platine wie dieser jedoch nur bedingt ausschöpfen: Treiber sowohl von Nvidia, als auch von AMD ermöglichen den Einsatz von maximal acht Pixelbeschleunigern - im Mischbetrieb (Radeon und GeForce gemeinsam) lassen sich so immerhin 16 Grafikkarten betreiben. Die restliche Ausstattung ist wie gewöhnlich dünn und zweckdienlich: Zwei DDR4-RAM-Bänke, vier mal SATA-3, vier mal USB 3.0- und zwei USB-2.0-Schnittstellen bietet das B250 Mining Expert. Über Preise und die Verfügbarkeit hat Asus leider nichts verraten.

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