Patentstreit: Asetek verliert vor Gericht gegen Cooler Master

Asetek ist insbesondere im Bereich All-in-One-Wasserkühlungen aktiv und ist damit bestrebt die eigene Technologie schützen. So auch gegen den bekannten Hersteller Cooler Master, wo man allerdings eine Schlappe einstecken musste.

Der bekannte Wasserkühlungs-OEM Asetek steht erneut im Rampenlicht. Mit Lizensierungen der eigenen Technik macht der Hersteller unter anderem sein Geld - Grund genug also bei Verstößen gegen das Patentrecht oder bei vermeintlichen Diebstählen der eigenen Technik rechtlich aktiv zu werden. Cooler Master soll Asetek zufolge den Verkauf der Produkte Nepton 120XL, Neptron 240M sowie Seidon 120V v.2 unterlassen. Gegenstand der Aufforderung ist das Patent EP1 923 771, welches die Funktionsweise einer Komplettwasserkühlung erläutert. Eingereicht wurde die Design-Idee Ende 2014 - bestätigt im Mai 2015.

Vor Gericht musste Asetek allerdings schlucken. Als Gegenargument Cooler Masters wurde erklärt, dass man selbst ein ziemlich ähnliches Patent zu Aseteks Idee bereits aktiv habe und in China anerkannt ist. Das Gericht sah es als eine relativ ähnliche Technik, die nicht wirklich eine schützbare Eigenentwicklung darstellt, womit Asetek aus dem Streit als Verlierer hervorgeht. So musste das US-Unternehmen Cooler Masters Rechtkosten von Höhe von rund 113.000 Euro tragen - bekommen hat Asetek somit nichts.

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