Auf der Computex hatten wir auch die Chance, in sehr frühe Entwicklungsphasen von Prototypen des beliebten österreichischen Kühlungsherstellers Noctua zu erhalten. Unter anderem wurden uns zwei mögliche Nachfolger des NH-D14 gezeigt, die zwar grundsätzlich anders aufgebaut sind, aber das gleiche Ziel verfolgen - mehr Leistung bei gleichbleibender Größe.
Der Doppel-Tower-Kühler NH-D14 bewegt sich schon seit einiger Zeit in den oberen Regionen der absoluten Spitzenkühler. Damit das auch so bleibt, hat Noctua auf der Computex zwei mögliche Nachfolger des Kühlers gezeigt, die sich zwar noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase befinden, grundsätzlich aber schon die Richtung aufzeigen, in die es für Noctuas Riesenkühler gehen könnte.
Das erste Modell setzt auf eine innovative Führung der zwei innersten Heatpipes. Noctua setzt dabei auf insgesamt sechs 7-Millimeter-Heatpipes, wobei vier davon ganz normal in die Kühlrippen übergehen, die beiden innersten aber in einem Bogen nach außen geführt werden. Damit soll die Hitzeverteilung auf dem Kühlkörper optimiert und die Kühlfinnen gleichmäßiger belastet werden. Die Schwierigkeit besteht dabei in der optimalen Biegung der beiden "transversed Heatpipes".
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Eher konservativ, aber keineswegs weniger leistungsstark, präsentiert sich das zweite Modell. Dabei setzt Noctua auf eine zweite Grundplatte, die über der ersten angebracht wird und mit zwei zusätzlichen Heatpipes augestattet ist. Dadurch arbeiten ingesamt acht Heatpipes in dem Prototypen, allerdings mit einem Durchmesser von lediglich sechs Millimeter.
Welches Modell nun der mögliche Nachfolger des NH-D14 werden könnte, ist unklar. Beide Prototypen befinden sich, wie bereits erwähnt, in einem sehr frühen Entwicklungs-Stadium.


Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...