Deepcool hielt sich lange Zeit als reiner Auftragsfertiger im Hintergrund der Kühlerbranche. Doch mittlerweile finden sich auch eine Vielzahl von Produkten unter eigener Flagge auf dem Markt. Den neusten Ableger in Form eines Dual-Tower-Kühlers mit dem Namen "Neptwin" stellte das Unternehmen kürzlich vor.
Der Deepcool Neptwin reiht sich unter dem hauseigenen Assassin ein und soll als weiterer High-End-Ableger das Portfolio des Herstellers vergrößern. Dazu bestückt das Unternehmen den neusten Sprössling mit sechs 6-Millimeter-Heatpipes, welche sich durch insgesamt 80 Alu-Lamellen bewegen. Die wellige Rand-Form der Finnen soll den Luftstrom begünstigen und so die Kühlleistung in gewissem Maße steigern.
Die Belüftung der der beiden Radiator-Tower übernehmen zwei mitgelieferte 120-Millimeter-Lüfter. Einer der beiden arbeitet kontinuierlich mit 1.300 Umdrehungen pro Minute. Der Zweite Fan verfügt über einen 4-Pin-Anschluss und kann demnach über das PWM-Signal automatisch geregelt werden. Dessen Drehzahl liegt im Bereich von 900 bis 1.500 U/min. Ein PWM-Adapter ermöglich, insgesamt bis zu vier Lüfter daran anzuschliessen.
Der Neptwin passt laut Hersteller auf alle gängigen Intel- und AMD-Sockel und bietet damit eine hohe Kompatibilität. Da der Kühler bis zu 150 Watt TDP abführen kann, stellen selbst übertaktete und verbrauchsstarke Prozessoren keine Limitierung dar. Einen Preis sowie die Verfügbarkeit des Neptwin nannte Deepcopol bisher noch nicht.
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Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...