Kompaktwasserkühlungen erfreuen sich aufgrund der vergleichsweise hohen Performance gegenüber Oberklasseluftkühlern aller größter Beliebtheit. Nun stellt Cooler Master mit der "Eisberg" getauften Entwicklung auf der CeBIT 2012 in Hannover eine neue Evolutionsstufe der kompakten Lösungen vor. Dabei will der Hersteller auch die Kühlleistung enorm gesteigert haben.
Mittlerweile steigen viele namhafte Hersteller auf den Zug der kompakten Wasserkühlungen auf und bieten eine Vielzahl dieser alternativen Kühlungen an. Da lediglich CoolIT und Asetek die Fertigung selbiger übernehmen, unterschieden sich die derzeit erhältlichen Produkte nur marginal voneinander. Cooler Master hingegen verzichtet auf diesen Schritt und entwickelt ein eigenes Produkt, das es in sich haben wird. In Kooperation mit dem Wasserkühlungsspezialisten Alphacool entstand eine Lösung, die die Einfachheit der kompakten Wasserkühlungen mit den performanten Komponenten richtiger Waküs vereint. Dieser Symbiose entspringt ein Prototyp, der auf der CeBIT 2012 gezeigt wird: Die Eisberg setzt sich aus einem Kühlturm zusammen, der alle wichtigen Bauteile auf kleinsten Platzverhältnissen vereint. So bringt Cooler Master eine Pumpe auf Eheim-Basis, den relative großen Ausgleichsbehälter und natürlich den Kühlblock unter. Letzterer setzt auf die Micro-Channel-Technologie und beinhaltet eine Jetplate, wodurch das Wasser auf eine große Oberfläche mit hoher Geschwindigkeit trifft. Die Anschlüsse sowie Schläuche entsprechen dem konventionellen Standard, damit der potenzielle Käufer flexibel arbeiten und sich die Schlauchlänge nach Bedarf anpassen kann. Nichtsdestotrotz liefert der Hersteller die Kühlung fertig befüllt aus.
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Die Vorteile der Eisberg gegenüber den Kontrahenten liegt in der Wiederbefüllbarkeit, der Beschränkung auf das Material Kupfer, um den Einsatz von aggressiven Wasserzusätzen verzichten zu können und natürlich soll auch die Performance deutlich über der Konkurrenz liegen: Cooler Master gibt eine Leistungssteigerung von bis zu 10 Grad Celsius zum Beispiel gegenüber der Corsair H100. Die Eisberg wurde dabei jedoch lediglich mit einem Single-Radiator ausgestattet. Ein 240er-Modell soll später auch folgen. Laut Hersteller wird ein Lüfter verbaut sein, der mit maximal 1.600 Umdrehungen pro Minute arbeitet.
Die Eisberg soll aller Wahrscheinlichkeit nach im Mai auf den Markt kommen. Dabei wird die 120er-Version 129 und die 240er-Variante 139 Euro kosten. Aktuelle Kompaktwasserkühlungen sind bei Amazon zu finden.


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