Sony plant 15 Millionen Dollar für Cyber-Security ein

Nachdem der Großkonzern Sony in den vergangenen Monaten allen voran durch Hackerangriffe sowie dem Film „The Interview“ im Rampenlicht stand, möchte man nun das eigene Netzwerk durch bessere Schutzmaßnahmen vor weiteren Überfällen bewahren. Dafür sollen knapp 15 Millionen Dollar investiert werden.

Der Aufschrei war groß: Im Dezember wurde das Firmennetzwerk der Sony-Pictures-Studios gehackt. Eine Gruppierung erbeutete zahlreiche vertrauliche Daten, unter anderem auch Gehaltslisten. In Folge des Überfalls wurde auch der Staat Nordkorea verdächtigt, hinter den Angriffen zu stecken – Sony wehrte sich derweil gegen die Veröffentlichung von vertraulichen Daten mit DDoS-Angriffen auf publizierende Seiten.

Inzwischen ist einige Zeit vergangen und der Rummel scheint sich gelegt zu haben. Der Konzern ließ nun vermerken, dass knapp 15 Millionen Dollar in die System-Sicherheit investiert werden sollen. Ein nachvollziehbarer Schritt, sofern man sich die Geschäftszahlen ansieht. So betont Sony zwar stets, dass der Überfall keinerlei finanzielle Schäden hinterlassen habe, die Geschäftszahlen des Sub-Unternehmens Sony Pictures lassen aber anderes verlauten. Vergleicht man die Zahlen des Vorjahres mit dem letzten Jahr, so wird ersichtlich, dass das Betriebsergebnis von 24,3 Billionen Yen auf nur 2,4 Billionen Yen gesunken ist. Eine Zahl, die die Beteiligten bedenklich stimmen sollte.

Produkte aus dem Hause Sony sind unter anderem auf Amazon verfügbar.

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