Mozilla setzt in Zukunft auf Yahoo statt Google

In Mozillas Internet-Broswer Firefox wird zurzeit standardmäßig die Google-Suche in der Menüleiste angeboten. Diesen Sachverhalt ließ sich Google in den letzten drei Jahren knapp eine Milliarde Dollar kosten, ein lukratives Geschäft für Mozilla, die so ihre Spenden-Einnahmen erweitern konnten. Doch nun scheint man auf die immer größer werdende Kritik, die aufgrund einer zu großen Abhängigkeit vom Konkurrenten Google laut wurde, mit einem Suchmaschinen-Anbieter-Wechsel zu reagieren .

Die Haupteinnahmequelle des Firefox-Entwicklers Mozilla sind Spenden. Zusätzlich bezieht das Unternehmen Geld aus der Integration einer Suchmaschine in den Browser. In den letzten Jahren bekamen Nutzer des Internet-Browsers Firefox standardmäßig Google angeboten. Doch dies war keine Selbstverständlichkeit, denn Google zahlte für die Integration eine Menge Geld, alleine in den letzten drei Jahren beliefen sich die Kosten auf knapp eine Milliarde Dollar. In Zukunft wird Mozilla allerdings auf eine andere Suchmaschine setzen, genauer auf Yahoo. Der Google-Konkurrent sicherte sich auf einen Zeitraum von fünf Jahren den Platz in der Browser-Suche.

Für Yahoo stellt die Aktion eine simple Maßnahme dar, um die eigenen Marktanteile zu steigern. Doch auch aus Mozillas Perspektive ist dies ein logischer Schritt, da eine gewisse Abhängigkeit von Google bestand, obwohl der Chrome-Browser ein arger Konkurrent des Firefox ist.

Kommentare

ist das unter Linux mit dem FF nicht schon so ?

geschrieben am 23.11.2014 um 09:29 Uhr

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