Trotz Nutzerzahlen jenseits der 20 Millionen, steht die Weiterentwicklung des erfolgreichen E-Mail-Clients Thunderbird aus dem Hause Mozilla vor dem Aus. Trotzdem soll es weiterhin alle sechs Wochen Sicherheitsupdates und Bug-Behebungen geben, sodass es weiterhin möglich sein wird den Client ohne Einschränkungen zu nutzen.
Wie aus einer ehemals vertraulichen Mail und einem Eintrag auf der Homepage hervorgeht, steht die Weiterentwicklung des E-Mail-Clients vor dem Aus. Man möchte die Entwicklungsressourcen auf die hauseigenen Web-Anwendungen sowie das mobile Betriebssystem Firefox OS verteilen.
"Die meisten Thunderbird-Nutzer scheinen mit den Basis-E-Mail-Funktionen zufrieden zu sein. Parallel dazu sind webbasierte Formen der Kommunikation als Alternative zu Desktoplösungen immer populärer geworden" schreibt Mozilla-Chefin Michell Baker in einem Blogeintrag.
Thunderbird wird in Zukunft nur noch als „ESR (Extended Support Release)“- Version existieren. Diese erhält länger Unterstützung als die Standardvariante des Programms. Ein solches Modell war bislang vor allem für Unternehmen und Schulen vorgesehen.
Update (10.07.2012)
Wie nun durch einige Entwickler des Thunderbird-Teams bekannt wurde, sollen die genannten Änderungen erst nach Veröffentlichung der Programmversion 17 erfolgen. Die entsprechenden Programmierer werden demnach zwar weiterhin für die Weiterentwicklung des Email-Klienten zuständig sein, jedoch deutlich weniger Zeit in das Projekt investieren. Scheinbar ist dies auch der Grund auf den Verzicht neuer Funktionen und Features.

Auch Gehäuse werden umfangreich auf Herz und Nieren geprüft. Neben Messungen der Temperatur und Lautstärke spielt besonders die Qualität und Verarbeitung des Gehäuses eine große Rolle ...