Milliardenstrafe der EU drückt Gewinn von Alphabet

Die Mutterfirma von Google namens Alphabet kann im zweiten Quartal einen weniger starken Gewinnanstieg vorweisen als erwartet. Der Grund liegt hauptsächlich in der hohen Strafzahlung, welche durch die EU verhängt wurde.

Das zweite Quartal 2017 hat Alphabet einen ordentlichen Gewinn eingebracht, welcher jedoch durch den Streit mit der EU etwas betrübt wurde. Insgesamt stieg der Profit im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 25,1 Milliarden US-Dollar, umgerechnet auf jede einzelne Aktie sind das 5,01 Dollar. Die wichtigste Einnahmequelle (Google-Werbung) konnte in der Zahl zwar zunehmen (mehr Werbeklicks), jedoch sind die Einnahmen pro Klick gesunken. Auch die Aufwendungen zum Auffinden neuer Nutzer sind leicht angestiegen.

Weiterhin hat sich die Strafzahlung der EU in Höhe von 2,74 Milliarden Dollar negativ wiedergespiegelt, auch wenn diese keine ernsthaften Probleme für das Unternehmen darstellt. Die Anleger waren darüber allerdings wenig erfreut, der Kurs von Alphabet sank in Folge nämlich um rund drei Prozent. Für die Zukunft gibt man sich aber zuversichtlich: Man habe in den letzten drei Monaten über 1000 neue Mitarbeiter eingestellt und wolle sich vor allem auf den Mobil-Bereich von Google konzentrieren, welcher aktuell rasant an Bedeutung gewinnt.

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Karim Ammour

Datum:
25.07.2017 | 09:26 Uhr
Rubrik:
Internet Weltgeschehen
Quelle:
CNBC
Tags:
Alphabet Dollar Gewinn Google Profit quartal Strafe Werbung

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