Firefox arbeitet an optimierter Version für Tablets

Offenbar arbeitet das Entwicklungsteam von Firefox mit Hochdruck an einer Version des Browsers für Tablets. Dabei liegt der Fokus auf Android, wo man scheinbar Fuß fassen will. Ian Barlow, Entwickler bei Mozilla, zeigt in seinem Blog jetzt einige Entwürde zum mobilen Firefox, der sich optisch äußerst unauffällig in das aktuelle Google-Betriebssystem einfügt. Trotzdem geht das gewohnte Firefox-Feeling nicht verloren.

Wie Ian Barlow, seines Zeichens Entwickler bei Mozilla, in seinem Blog schreibt, will sich die Entwicklung von Firefox in Zukunft stärker auf Tablets und mobile Betriebssysteme konzentrieren. Dabei baut auch die Tablet-Variante auf dem mobilen Browser mit dem Codenamen Fennec auf, erhält aber eine völlig neue Benutzeroberfläche, welche dem Tablet-Nutzer eine intuitive Benutzung ermöglichen soll. 

Den Fokus der Entwicklung legt Mozilla auf das mobile Betriebssystem Android. Ob weitere Betriebssysteme folgen ist unklar, aber keinesfalls undenkbar. 

Optisch erinnert die mobile Variante des weltweit äußerst beliebten Browser an das aktuelle Design des Google-Betriebssystems "Android Honeycomb". Trotzdem soll der Wiedererkennungswert erhalten bleiben - dafür sorgt ein übergroßer Zurück-Knopf oder die altbewährte Form der Tabs. Letzere werden in der für Tablets optimierten Version übrigens in einer Spalte auf der linken Seite angezeigt. Im Querformat wird diese dann auch ständig angezeigt, im Hochformat kann sie lediglich zusätzlich ausgeklappt werden. 

Gibt man etwas in die URL-Leiste ein, öffnet sich die hauseigene Awesomebar. Diese ermöglicht dann gleichermaßen Zugriff auf Lesezeichen, den Browserverlauf und synchronisierte Daten des Desktop-Pendants. 

Wann mit der Tablet-Version von Firefox gerechnet werden kann, steht derzeit noch in den Sternen. 

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