Bank of America: Wikileaks-Kündigung aus Angst?

Nun hat auch die Bank of America, die größte Bank der USA, die Zusammenarbeit mit Wikileaks gekündigt. Die BoA weigert sich, in Zukunft Zahlungsvorgänge für Wikileaks abzuwickeln. Die Gerüchteküche brodelt und es wird vermutet, dass die BoA das nächste Ziel von Wikileaks-Veröffentlichungen sein wird.

Bereits Ende November kündigte Wikileaks-Frontmann Julian Assange an, dass die nächsten Veröffentlichungen eine amerikanische Bank betreffen werden. Die neuen Dokumente sollen Anfang 2011 veröffentlicht werden und sollen unethische und rücksichtlose Praktiken des Bankpersonals bezeugen.

Nach Visa, Mastercard und Paypal weigert sich nun auch die Bank of America, Zahlungsverkehr für Wikileaks abzuwickeln. Die BoA begründet dies ähnlich wie die vorangegangenen Unternehmen. Wikileaks bewege sich rechtlich in einer Grauzone, und es ist nicht klar, ob die Aktivität der Whistleblowing-Webseite illegal ist.

Im Internet wird allerdings vermutet, dass der wahre Grund für die Kündigung ein anderer ist. So wäre es doch gut möglich, dass der nächste "Leak" von Julian Assange und seinen Mitstreitern die BoA betrifft. In diesem Fall könnte man die Kündigung als Trotz-Reaktion werten. Es wird auf jeden Fall sehr spannend zu beobachten sein, welche Bank dann im Januar tatsächlich betroffen ist!

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Moritz Stückler

Datum:
19.12.2010 | 19:09 Uhr
Rubrik:
Internet
Quelle:
ORF
Tags:
Bank of America Julian Assange wikileaks

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