Sparkle veröffentlicht Upgrade-Versionen der Calibre-Grafikkarten-Serie

Nvidias offizieller und exklusiver Boardpartner Sparkle hat soeben seine überarbeitete Calibre-Grafikkarten-Serie offiziell vorgestellt. Bereits auf der diesjährigen Computex waren die neuen Modelle zu sehen. Die Besonderheiten liegen in den teilweise optimierten Platinen, dem allgemein verbesserten Overclocking-Potenzial und der einheitlichen Optik.

Der Grafikkarten-Spezialist Sparkle hat kürzlich erste Informationen und die technischen Daten der sechs überarbeiteten Calibre-Modelle bekannt gegeben. Der Hersteller deckt damit einen Großteil der aktuellen Leistungsbereiche ab. Die entsprechenden Produkte zeichnen sich durch die optimierten Platinen aus, die dank hochwertiger Bauteile das Übertaktungspotenzial gegenüber der normalen Referenz deutlich steigern sollen. Außerdem lag der Fokus von Sparkle auf der Vereinheitlichung und Veredlung der optischen Aspekte.

Herausgekommen ist neben den fünf anderen Pixelbeschleunigern eine wirklich besondere Geforce GTX 580 mit dem Namen Calibre X580 Captain. Sparkle realisiert bei diesem speziellen Modell Multi-Monitoring, dass mit üblichen Nvidia-Karten nicht möglich wäre: Unter Verwendung eines zusätzlichen Chips ist die Nutzung von vier Monitoren an einer einzigen GPU möglich. Dazu sind anschlusseitig drei Mini-Display-Ports und zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge vorhanden. Von letzteren lässt sich jedoch nur ein Anschluss verwenden. Die restliche Bildausgabe muss technisch bedingt über die Mini-Display-Ports erfolgen. Mit der Calibre X580 Captain möchte Sparkle Spieler und Anwender ansprechen, die visuell und arbeitstechnisch auf mehrere Anzeigen angewiesen sind.

Obwohl die Captain-Version der hauseigenen GTX 580 auf den ersten Blick kaum anders aussieht als die Referenz, verbirgt sich unter der mit Gold verzierten Plastik-Abdeckung hochwertige Technik in Form von Tantalum- und Glättungs-Kondensatoren. Diese arbeiten mit deutlich verringertem Verlustwiderstand und minimierter Restwelligkeit. Mit der ebenfalls optimierten Spannungsversorgung steigt dadurch zusätzlich das Overclocking-Potenzial und die Stabilität. Im Serienzustand verfügt die Captain bereits über erhöhte Taktraten. Anstatt der standardmäßigen 772 Megahertz liegen bei der GPU nun 822 Megahertz an. Der Speichertakt wurde hingegen kaum erhöht. Hier beträgt der Zuwachs nur mickrige zwölf Megahertz. Insgesamt soll sich die Calibre X580 Captain so knapp elf Prozent von der Referenz-Geforce absetzen.

Zusätzlich zur Spezial-Version der Geforce GTX 580 hat Sparkle seine Mittelklasse erneuert. Die Calibre X560-Serie und die Calibre X550-Ti setzen ebenfalls auf höherwertige Kondensatoren und bekommen einen hauseigenen Kühler verpasst. Dieser zeichnet sich durch seine beiden Acht-Millimeter-Heatpipes und die zwei Axial-Lüfter im Neun-Zentimeter-Format aus. Der Hersteller hebt die Taktraten aufgrund der einzelnen Verbesserungen deutlich an. Die Calibre X560-Ti DF arbeitet mit satten 950 (GPU) und 2301 Megahertz (Video-RAM). Die Steigerung beträgt zur Referenz jeweils knapp 15 Prozent. Sparkles nächst kleinere Calibre X560 DF verfügt über eine ähnlich stark angehobene Taktung. Die GPU hat 930 und der Speicher 2244 Megahertz anliegen. Ebenfalls hochgetaktet wurde die Calibre X550-Ti DF. Deren Taktraten betragen 1000 Megahertz bei der GPU und 2400 Megahertz beim Speicher. Sparkle sieht die GTX-560(Ti)- und GTX-550-Ti-Modelle leistungstechnisch so knapp 12 bis 14 Prozent vor den Standard-Karten.

Eher weniger für Spiele, aber für Multimedia-Systeme geeignet ist die Calibre X520. Auf Basis einer Geforce GT 520 hat Sparkle damit eine Low-Profile-Grafikkarte für HTPCs im Angebot, die bestens für 3D-, Blu-ray- oder sonstiges Video-Entertainment geeignet ist. Aufgrund der verbesserten Kühlkonstruktion soll die Karte laut Hersteller unter Last nicht lauter als 28 dBA werden. Den GPU-Takt hebt Sparkle von 810 auf 900 Megahertz an. Die Calibre X520 wird es außerdem in einer KING-Version mit doppelter Speicherkapazität geben.

Preise und Release-Termine stehen derzeit noch nicht fest.

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